mötterliches

.
also meinereine genießt ja das große glück,
einer muttertagsverachtenden sippe zu entstammen.
kein stress um neurotisch gekühlte blumen,
die termingerecht geliefert werden müssen.
tatsächlich fiel's mir erst eben wieder ein:
ach ja, heut ist ja muttertach!
na, da bring ich doch mal ein ding
und ruf junior an, um ihm
zu seinem gemütter zu gratulieren!
er war schneller.
mist, hat mir die ganze schöne show geklaut.
aber es geht ihm gut. und mir auch.
und er liebt mich. ich ihn sowieso.
wird wohl doch august, bis er kommt.
nun denn - ich freu mich schon drauf .....
und werd leider blank sein wie lumpi.
sei's drum.
hauptsache, ich kann ihn mal wieder sehen.
und durch die haare zauseln und überhaupt
mit ganz viel liebender albernheit entzücken.
manchmal fehlt er mir sehr.

flamme an

.
natürlich kann sich mensch ein mahnmal setzen -
gar keine frage.
wenn er auf nummer sicher gehn will,
schnitzt er gleich ein grabmal draus.
so eins, unter dessen kühlem stein
sich innig seufzend im leid der welt,
mehr aber noch im eigenen
suhlen und hausen lässt.
er kann inschrift hineinmeißeln:
so und nicht anders hab ich entschieden -
denn man ließ mir keine wahl.

und insgeheim davon träumen,
dass jemand vorbeikommt,
der ehern verewigtem beschluss
schlichtweg keinen glauben schenkt,
stattdessen fröhlich lacht und kräht:
komm raus aus deinem schneckenhaus -
da wartet leben auf dich!

selbstverständlich würde er,
also der grabbauer -
dem erst mal
mit äußerstem misstrauen begegnen.
schließlich geht's um leid und ehre
und nicht zuletzt um ein mahnmal,
von dem er beschloss,
dass er das nun sei.
er möchte überzeugt werden -
am liebsten mit brief und siegel.
so überzeugend überzeugt,
dass der entschluss, rauszukommen,
ebenfalls zum grabspruch passt.
vorher tut er keinen schritt -
das ist er sich schuldig.

aber so funktioniert das nicht.
mag sein, der dort draußen kräht,
hat jede menge geduld und zuversicht.
dann wird er immer wieder trällern -
auf täglichem spaziergang.
aber ganz sicher nicht
lager vorm mahnmal beziehn.
mag der grabhäusling
dies auch als affront betrachten,
tatsächlich ist es
zeichen des respekts.
man muss warten können,
bis sich jemand
von allein entschließt,
nicht länger moos anzusetzen -
nicht, weil er nicht anders kann,
sondern weil er anders will.
sonst schleppt man sich
nämlich mit scheintotem ab.
das aber darf, weil will nicht sein.

zum glück geht's dem sommer entgegen .....

pfingsten1
:o)

pfingsten

.
es pfingstelt.
jaja, jener feiertag,
an dem anno schnee vom himmel fiel,
was später als aufwärts-tauben abgebildet wurde.
manchmal waren es auch kleine flämmchen.
in jedem fall aber sprachen die begnadeten
plötzlich kauderwelsch.
und vision hatten sie außerdem.

seitdem ist eine menge wasser
den jordan hinuntergetröpfelt.
wer heute 'vision' in den mund nimmt,
steht flugs unter verdacht 'realitätsverlust'.
zumindest vordergründig.

seien wir ehrlich:
wenn das wort 'vision' fällt,
denken wir spontan an kompensierende phantasien
von hold schimmernder weiblichkeit in blauem gewand,
ausgezehrte mannen irgendwo in der wüste,
kritische geister springen direkt zum bombenattentat.
'vision' ist heutigerdings ein bah-wort.
so eines, das niemand mehr benutzt,
der seine sinne halbwegs beinander hat.
tja, die neuzeit hat eben enge grenzen.
für mytizismus ist da kein platz,
geschweige denn für höhere wahrheit.

wie ich dazu stehe?
na, küchentischtauglich - wie denn sonst?
mein leid ist hehr,
mein schmerz ist groß -
aber sobald beides halbwegs überstanden ist,
schlachte ich es gnadenlos aus,
auf dass es dort helfe,
wo noch mittendrin gestanden wird.
wofür sonst soll's gut sein,
wenn nicht um zu zeigen,
was angesichts tiefsten infernos
immer noch und wieder geht?
licht ist die perspektive und das ziel,
und nicht dramatisch eingefrorene tragik.
wer nicht genug humor mitbringt,
der muss eben weinend verharren -
bis zum nächsten oder übernächsten mal.
that's the way, wie das universum lacht.

ach ja, um pfingsten geht's ja -
das fest der erleuchtung.
wieso nur fällt mir dazu
beständig das lachende sutra ein?
vielleicht, weil ich lachhafte tragik
einfach nicht ernst nehmen kann.
in china war's der affengott,
der respektlos ad absurdum führte.
entgeisterte apostel
waren davon leider weit entfernt.
sie brachten jenen ernst in die welt,
den nur qualvoller tod
adäquat illustrieren kann.

vorher wurde auch schon gestorben -
nicht eben selten qualvoll.
später sowieso.
doch erst die märtyrer
verhalfen dem tod zu jenem gewicht,
das heute noch erfolgsgarantie
für nachmittägliche talk-shows ist.
insofern hat sich zwar
am altbewährten 'füttert die löwen'
nichts geändert, jedoch
genießt die tragik übermächtiges gewicht.

eben saß ich über pasta und sinnierte.
darüber, mit welchem recht ich
über die welt und mein leben
so denke und handle.
nicht, dass ich mir diese frage stelle -
sie wird mir nur regelmäßig angediehn.
und ohne antwort abzuwarten,
darob befunden,
dass ich nicht zurechnungsfähig sei.

da saß ich also und sinnierte,
während ich mit der gabel
die marinara sortierte -
ärmchen zu köpfchen
zu müschelchen zu krabb.
und konnte nicht anders als schmunzeln.
weniger geprüfte: verzeiht mir dies.
doch bedenkt:
kaum ein spiel der gewalt,
das ich nicht kenne.
schmerz und leid - ach so vertraut.
einsamkeit und demütigung -
ich weiß um euch.
tatsächlich hab ich alles recht der welt
auf unheilbare depression verdient.
und nachsicht und schonung und
was weiß ich noch welchen weichspülgang.
redlich verdient.

und sitze hier und grins vermessen
in mein essen.
welch affront!
gegen weniger und schmerzfreier
und bequemer und überhaupt
gegen alles, was auf tragik besteht,
während es angehaucht zu übermacht stilisiert.
und natürlich vom rest der welt erwartet,
dass er bittschön all das
ebenso wichtig nehmen möcht.

ich beiße in ärmchen
und lutsche müschelchen,
genieße dazu viertel liter wein.
und denke an jene,
die mir gewalt antaten -
sowohl als auch nicht unerheblich.
und kann nicht anders,
als dem himmel danken,
dass er mir verstand und herz
und auch noch marinara schenkt.

kaum ein abgrund, den ich nicht kenne.
wie könnt ich über mulden weinen,
wenn doch mein ganzes sinnen
darauf ausgerichtet ist,
weg aus der tiefe zu finden?
es tut mir nicht leid,
dass ich nicht mitjammern kann.

vision - welch unheiliges wort.
zumindest in dieser zeit.
für mich ist es bodenständig -
erfahren, wissend und sehend zugleich.
wo ich durchgehen kann,
können es andere auch -
mitteilen und transparent machen,
veranschaulichen, was wo wie geht.
darin liegt tiefer sinn.
und wenn wer stehen bleibt,
weil er meint,
so und nicht anders müsste es sein,
dann muss es für ihn so sein,
darüberhinaus für nichts.

wer nicht mitgehen will,
muss auf den nächsten bus warten.
solange, bis er endlich selber will.
dann aber
kann nichts mehr ihn aufhalten.
er geht dann einfach
und blickt lächelnd zurück.
nicht jenen, welche gehn
fehlt es an sinn für wirklichkeit.
die buschhocker sind es
und festklammerer,
die darauf-besteher und gemeißelt-in-stein,
welche den anschluss verpassen.
und derweil hilflose fähnchen schwenken,
auf denen steht:
ihr da, die ihr geht - ihr seid schuld!

soviel zu pfingsten und fremden zungen.
alles relativ - je nach dem, wo man steht.
oder eben geht.

beschwerde

.
haste frau, erlebste was - biste frau, sowieso.
und humor ist, wenn man trotzdem lacht.
hüben wie drüben.

da hab ich in den letzten tagen
so stattliche abrissarbeit geleistet,
weder schweiß, noch tränen gespart -
mindestens mental ging's bis auf's blut.
alles im hinblick darauf,
dass aus unerträglichem bekömmliches wird.
und wat is?
gut, dass ich mal drüber gesprochen hab,
easy-going-plan kann ich jedoch einpacken.
und hab keinen plan b in petto.
außerdem hat mein-kata auf's sofa gekotzt.
geputzt ist auch noch nix,
dafür läuft die waschmaschine beruhigend.
also zurück zum eigentlichen,
auf dass der wohlstand nach eigenem plan wächst.

dunkle karte des tages ist der 'rebell' -
okay, der ist zumindest zur hälfte schon begraben.
die lichte ist der 'visionär',
ausblick 'schönes leben'.
warum zum teufel haben visionäre
eigentlich immer diese undankbaren jobs,
bei denen es drum geht, rechtwinkliges zu runden?
damit handelt man sich nicht nur
jede menge kopf- und herzschmerz ein,
sondern muss sich auch noch von all jenen,
die rechten winkel für natürlich halten,
als hoffnungslos neben de kapp zeihen lassen.
und als sei das alles nicht genug,
auch noch großherzig und -geistig drüber stehen.
ich will auch endlich mal kleinlich sein dürfen,
ohne mir dabei lächerlich vorzukommen.

soviel aus der beschwerdeabteilung.
unnu langsam zur vision vorarbeiten,
von der ich nicht weiß, wie genau sie aussieht,
nur dass es sie gibt und
dass sie dringlich auf den weg gebracht werden will.
ach ja, und natürlich, dass meinereine
aus nicht wirklich nachvollziehbaren gründen
antscheinend irgendwie an ihr beteiligt ist.
vermutlich als rad unterm zug,
ohne das er keiner wäre,
welches sich aber trotzdem
mit funken, abrieb und traglast begnügen muss.
ich hadere mit diesem non-stop-job,
der mein leben ist!
am meer sitzen immer nur die anderen.

beschwerdeabteilung zu.

fast ferien

.
mag es für den rest der welt auch banal sein,
für mich ist es essentiell:
ich will sie alle durchkriegen -
auch und besonders die sorgenkinder.
sie haben nichts anderes verdient.
wird noch ordentlicher arsch voll arbeit,
aber da schlägt die angeborene renitenz zu:
koste es, was es wolle - wenn's machbar ist,
nutz ich sämtliche lücken des systems.
'aber wieso tun Sie das?
Sie haben doch auch ferien ....'

hab ich ja - und außerdem euch lieb.
wenn ich also schrauben drehen kann,
dann dreh ich sie.
sogar dort, wo ihr euch wegen
des ollen propheten im weg steht.
glaubt ihr im ernst,
von so einem lass ich mich beeindrucken?
ich finde weg, den ihr gehn könnt.

nein, laut sag ich das zumindest so nicht.
bin jedoch felsenfest entschlossen,
die gratwanderung so unverfroren zu gehen,
wie es nötig ist.
ich lasse nicht zu, dass emsige kiddies
vor der zeit gekillt werden,
nur weil sie unter druck nicht erörtern können.
wenn plan a nicht greift, nutzen wir eben plan b.

und darum muss ich mich
über sunniten, schiieten und aleviten
schlau machen.
danach nochmal gründlicher über bulemie.

genug für heute.

herzensbilanz

.
liebeskitzel
.
von allen motiven, die während der letzten wochen
meine finger beschäftigten, berührt mich dieses
am nächsten und nachhaltigsten.
wie oft ich es auch anschaue,
jedesmal fließen tränen.

soweit ich es ertragen konnte,
hab ich mich immer wieder dem gestellt,
was es in mir auslöst.
bis ich es heute erstmals formulieren konnte:
es herrscht ein eklatanter mangel
an zärtlichkeit in dieser welt.

ja, ist ziemlich allgemeingültig formuliert
und hat natürlich ganz persönliche wurzeln.
aber letztendlich bin ich ja nur bestandteil
der welt, in der ich lebe und die ich wahrnehme.
und weiß, wie lange und intensiv
ich schon versuche, ihr zärtlichkeit einzuhauchen,
auf dass sie selbst welche entfaltet.
an vielen orten ist mir das gelungen,
nicht jedoch dort, wo es mir am wichtigsten war:
in partnerschaften.
die eine wie die andere ein fass ohne boden,
das sämtliche zärtlichkeit schluckt,
als sei diese nur selbstverständliches beiwerk.

ich lehne es ab, aufzurechnen.
aber man kommt nicht immer um bilanz herum.
und die meine macht mich arg traurig:
viel gegeben, wenig erhalten.
grobheit geerntet, die annahm,
es ginge nur um's geben
und nicht um was und wie.
und jede menge aufmerksamkeit,
die nicht wirklich mir,
sondern nur eigenem begehren galt.
keine hingabe, keine beständigkeit,
kein stroh zu gold spinnen
hat je dazu geführt,
dass ich solche zärtlichkeit erhielt,
wie ich sie offenkundig verschenkte.
dass ich es tat, beflügelte
und diente ansonsten zur festigung
von anspruchshaltung.

ich malte blühende bäume auf empfängliche haut,
pflanzte Blütenkussbeete,
schuf bilder meines liebens in allen farben.
ich lernte sogar, pornographisches
mit stil und seele zu erzählen.
auf schritt und tritt ging ich mit,
wohin auch immer der weg führte -
sehr weite strecken dort,
wo es mich wegen fremdbedürfnissen
nicht mal geben durfte.
eine frau, die nichts kostet, taugt nichts.
so wird es wohl sein.
es macht mich sehr traurig,
dass geben tatsächlich so arm machen kann.

ich will das nicht mehr.
will meine zärtlichkeit nicht mehr behandelt sehen,
als sei sie grabbeltisch,
an dem man sich bedient und dann geht.
es tut mir weh. immer mehr.
und es beraubt mich.
es ist schrecklich, wenn man zärtlichkeit
nur noch geben kann, nicht aber sagen,
dass man ihrer bedarf,
weil einem der glaube abhanden kam,
dass es sie auch für einen selbst geben darf.
ich will keine liebe mehr,
die grausam mit mir spielt,
sich beliebig meiner zärtlichkeit bedient
und mich dafür zeiht,
dass sie anderswo mit dem punktet,
was ich offenen herzens schenkte.

ich liebe und bin frei.
niemand hat das recht,
meine liebe und freiheit zu missbrauchen
und mich im gegenzug dafür zu bestrafen.
niemand.
und weil das so ist und ich mittlerweile weiß,
dass ich nicht nur sehnsucht nach,
sondern auch recht auf zärtlichkeit haben darf,
verweigere ich mich jedem,
der grob zu meinem fühlen ist.
besonders dort, wo ich so tief liebte,
dass mir jeder gedanke an bilanz schmählich erschien.

ich gönne von ganzem herzen glück.
aber ich möchte auch endlich glücklich sein -
über wurstzipfelmoment hinaus.
war ich nämlich noch nie.
und an mangelnder bereitschaft
hat's wahrlich nicht gelegen.
soviel ehrlichkeit möchte sein.

lange genug stand ich im dienst fremden traums.
jetzt löse ich mich und finde dabei zu meinem.

sonnig

.
ich hab neues lieblingsplätzchen:
ein ganz verzogenes altes bänkchen
vor einer kirche, auf das die morgensonne fällt.
und während ich dort heute morgen
entspannten anlauf für den tag nahm,
ließen mich zwei gedanken nicht los.

der erste galt shina.
möge hoffentlich alles gut gelaufen
und sie auf gesundendem weg sein.
ich wünsch es ihr so sehr.

der zweite war sowohl allgemeiner wie spezieller natur:
es herrscht ein eklatanter mangel
an zärtlichkeit auf dieser welt.
just als ich ihn dachte,
wünschte mir plötzlich jemand fröhlich
einen guten morgen.
es gibt tatsächlich noch waschechte hippies -
nach höchst angenehmem plausch
verblieben wir unverbindlich bei
mittwoch und donnerstag morgen
und gutem wetter beim kirchenbänkchen.
mit handschlag .....

und als ich lächelnd richtung schule weiterwanderte,
hatte ich plötzlich eine erscheinung.
direkt vor mir schritt sie,
als wandelte sie durch heißes afrika.
gehüllt in wundervoll bunte tücher
in der tracht des kontinents.
afrikanische damen haben ganz eigene art,
tücher zu wickeln.
da stehen überall muntere zipfel ab -
geht weniger um verhüllen, als um winken.
und wie ich sie noch von hinten bewundere -
sie schritt wirklich, als ginge sie direkt nach saba -
drehte sie sich plötzlich um und strahlte mich an.
da war's doch tatsächlich meine afrikanische lady
aus dem kurs! bislang kannte ich sie nur in jeans.
die sonne lockt's hervor .....

und noch was hab ich entdeckt.
am görlitzer bahnhof gibt's einen italiener
in einer begrünten alten abbruch-baugrube.
mit bauwagenausschank und liegestühlen unter bäumen.
richtige oase mitten in der asphaltwelt.
wozu in die ferne sehnen,
wenn doch leben überall stattfindet?

lieber himmel, bitte auch dort,
wo heute darum gerungen wird.
aye.

hallo wach

.
Es ist faszinierend, ausgerechnet dort involvierte Zeugin eines sich fortentwickelnden Lügenprozesses zu sein, wo man vertraut. Natürlich ist es auch verletzend, sehr sogar. Aber Verletztfühlen fällt grundsätzlich unter hausinterne Herausforderungen, die nur auf persönlichster Ebene interessant sind. Die Betrachtung von Prozessmechanismen und das Erkennen damit einhergehender Zusammenhänge ist da sehr viel ergiebiger.

Gilt in besonderem Maß, wenn der Lügenprozessor ein Mensch ist, der a) glaubt, dass er nicht lügt, sondern allenfalls anderswo vorenthält, was er für allein seine Angelegenheit hält und b) der Meinung ist, er habe alles im Griff. Und im konkreten Fall außerdem c), dass alles von ganz allein gut ist, wie es ist und kein Anlass besteht, mehr zu tun, als auf Wellen, die kommen und gehen mitzuschwingen.

Eine fast perfekte Illusion. Wäre da nicht jene zuverlässig unterbewusste Ebene, die auch noch erklärtestem klaren Bewusstsein Strich durch die Rechnung macht und es damit als Eitelkeit entlarvt. Ein Mensch kann sich nicht harmonisch zweiteilen - nicht mal dann, wenn er der festen Überzeugung ist, dass es gar keine Zweiteilung, sondern Weite ist. Je mehr er wunschträumender Illusion anhaftet, desto zuverlässiger schleichen sich jene unbewussten Zwiespalt-Mechanismen ein, von denen er annimmt, dass es sie in seinem Dasein nicht gibt, weil er sie mit überaus glaubhaften Alibis versieht.

Der erste Zwiespalt-Mechanismus ist eine Trennung. Die verbucht er unter Bereicherung. Und ist sich sicher, dass sein Herz weit genug fühlt, um diese seiner Lebenswelt zurückzuschenken. Blöd nur, dass das 'Spiel' dadurch nicht lustig und leicht bleibt, sondern ungerührt den Erstmechanismus weiter ausbaut. Und sei es nur, dass er seine neue Quelle so gut verbirgt, dass ihm nichtsahnende Zugetanheit anderswo im Lauf der Zeit immer schwerer im Magen liegt. Macht so ein latent ungutes Gefühl, wenn man unverändert geliebt und für aufrichtig gehalten wird, obwohl man es doch gar nicht wirklich ist. Dagegen kommt auch nicht die Selbstsuggestion an, man lebe ja nur absolut Positives aus, das von der Natur nun mal so vorgesehen ist. Und weil man niemandem außerhalb seiner selbst etwas vorwerfen kann, geschweige denn, sich selbst, weil man das schon aus Überzeugung nicht vermag, beschließt man einfach entsprechend höhere Bewusstseinsstufe gegen jenes Unwohlgefühl, das nicht sein darf.

Dumm nur, dass unterdrücktes Schuldgefühl sich unweigerlich Kanäle sucht. Die mögen zwar sehr freundlich weitherzigen Anstrich tragen, aber Schuldkanäle sind's trotzdem. Und weil sie sind, was sie schöner Theorie folgend nicht sein dürfen, streicht man sie halt besonders liebevoll an. Ach, wär das schön, wenn sich das unbequeme miese Gefühl erledigen würde, weil Trennung anderswo ebenfalls als Bereicherung empfunden würde. Niemand kann Selbstbeschneidung verlangen, niemand tut es - warum also nicht einfach darauf hinwirken, dass der Ort, von dem das schlechte Gefühl vermeintlich ausstrahlt, nicht in die selbe Situation kommt? Damit wäre alles wundervoll in Butter und jeder glücklich. Und als großherziges Gutwerk stünde es einem sowieso kleidsam zu Gesicht. Natürlich will man nicht misssionieren - nur so ein kleines bisschen davon überzeugen, dass anders, nämlich ego-ähnlich alles viel leichter und schöner wäre. Warum und wieso man so strebt, braucht man ja nicht auf die Nase zu binden. Einfach als Befreiungsakt ausgeben und im Gegenzug auf ersehntes Gold bauen. Ein wahrer Geniestreich - man setzt seine Interessen durch, findet wieder Seelenfrieden und keiner merkt eigentlichen Wind, weil ja alle glücklich und zufrieden sind.

Dann passiert was Blödes. Eigentlich war's absehbar, aber unpassend kommt's trotzdem. Dort, wo die Nicht-Missionierung stattfinden soll, wird sich dieser verweigert. Das darf einfach nicht sein - der Plan ist schließlich rundum perfekt! Also wird nachgelegt. Beständig. Irgendwann wird die gute Tat schon greifen, und dann hat sich der ganze Einsatz gelohnt. Also nicht verzagen, sondern weiter beackern.

Tja, und an genau dem Punkt läutet sich der Untergang des Spiels ein. Denn ob man will oder nicht - es entsteht Frust. So viel Einsatz und so wenig beabsichtigtes Ergebnis! Natürlich ist man gewillt, weiterzuspielen - hey, perfekter Plan und so! So ein bisschen Frust verbucht man einfach unter vorübergehend belastender Begleiterscheinung und macht ansonsten weiter wie gehabt. Wo kämen wir denn hin, wenn wir wegen so bisschen Ungutgefühl übergeordnet essentiell Befundenes in Frage stellen würden? Hier geht's schließlich um ein visionäres Projekt der Freiheit! Wäre doch gelacht, wenn der Einsatz nicht langfristig tiefer ins Kontor schlüge als entwicklungsbedürftig unbedarfte Gegenbewegung!

Jaja, das Leben ist hart und unfair. Und darum verrät es unsere Eitelkeit immer dann, wenn wir uns auf besonders idealistischer Position glauben. Alles so genial durchdacht, und trotzdem sind und bleiben wir Mensch. Und just deshalb fällt der Höhentanz, der nie einer war, weil tatsächlich nur gefällige Illusion, in menschliche Niederung. Die so niedrig ist, dass sie unweigerlich auch dort nüchterne Hinsicht auf den Plan ruft, wo man sich bislang in Liebe sicher wähnte.

Wie sie aussieht, die Niederung? Sie fängt an zu kritteln und versucht zu deformieren. Denn obschon man sich sicher ist, nur das Beste für alle zu wollen, ist dank Frust jetzt der Zwiespalt am Zug. Und der kann einfach nicht aus seiner artgerechten Haut. Die sieht so aus: Wer sich weigert, bei sich zu suchen, der muss zwangsläufig bei anderen suchen. Und wer Schwächen sucht, der findet zuverlässig welche. Womit man ganz beiläufig das Ego bedient, das ohnehin schon wusste, dass eigentlich anderswo alles viel besser ist. Eine weitere Variante von Charakterdebatte - sonst nichts.

Eben jenes Szenario schau ich mir heute in seiner sich steigernden Chronologie an: ungeahnten Höhenflug, der unter falschem Namen gehandelt wird; Trennung, die angeblich keine ist; Kompensationsstreicheleinheiten und -kraftakte; Beruhigungsversuche; Erziehungsmaßnahmen; subtile Schläge ins Du, weil das Ich keine Offenheit erträgt.

Und frage mich angesichts dieses affig berechnenden Geweses: Was bitte hat all das mit mir zu tun? Ich bin ich, und es war und ist nicht mein Problem, wenn jemand diese Tatsache zu missbrauchen versucht, um sich Legitimation vor seinem schächelnden Ego zu verschaffen. Immer hübsch die jeweilige Kirche im bedürftigen Dorf lassen. Ich lebe ohne solche in meinem.

Und welchen Schluss zieh ich für mich daraus? Es sind zwei Schlüsse.
Erstens: Für Blindheit, die sich anderswo ereignet, bin ich nicht zuständig. Soll sie durchsichtigen Plagiaten aufsitzen, wo sie meint, solcher zu bedürfen. Liebe bedeutet für mich nicht Mama spielen, nur weil schwächelnde Seite es gern so hätte, um von Eigenverantwortung befreit zu werden.
Zweitens: Solchen Muckefuck brauch ich nicht. Soll jeder sein Glück dort finden, wo er es sucht. Ich bin Freifrau - nicht verheiratet und keiner Kinderei verpflichtet. Über kompensierende Erziehungsversuche kann ich nur lachen - schmerzlich zwar, weil angesichts solch platter Durchsichtigkeit ziemlich enttäuscht, aber nichtsdestotrotz selbstbewusst. Und in diesem Bewusstsein überlasse ich gern jeden seiner Illusion von angeblichem Mehr - abzüglich meiner Wenigkeit. Billige Spiele hab ich zu oft 'genossen', um ihnen noch nachzulaufen. Und muss schon lange nichts mehr beweisen.

It's your turn, babe - also genieß ihn und schau, wie weit du damit kommst. Aber tu mir einen Gefallen - versuch nicht mehr, mich zum Bestandteil deiner Wunschträume und Zwanghaftigkeiten zu machen. Ist hiesig nämlich einfach nur profan und lästig.
Was ich derweil tue? Na meins, was denn sonst? Dachtest du wirklich, solches sei ohne deine Vorstellung von Freiheit nicht möglich? Atme erleichtert auf und genieße ..... deins. Meins ist nun mal anderes. Und eben darauf genieße ich Recht und Anspruch. ;o)

empfehlungsgebrubbel

.
Naabend, Frau Manati. Man hat mir empfohlen, mich mit dir zu unterhalten. Und stell dir vor - außerdem noch, dass wir dabei 1-2 Flaschen Rotwein niedermachen sollen.

Gute Güte - wer empfiehlt denn sowas?

Jemand, der der Ansicht ist, dies wäre bei uns Usus. Oder aber - das vermute ich eher - puplikumsträchtigen Eindruck erwecken will, dass dem so sei.

Also mal wieder eine Charakterdebatte. *seufz*


Jepp. Und soll ich dir was sagen? Charakterdebatten sind und bleiben abgrundtief öde.

Du hast schon mehr als eine erlebt?


Kannst du aber annehmen. Überall, wo Menschen beteiligt sind, die meinen, es ginge im Leben um Rang und Namen, sind Charakterdebatten nur eine Frage der Zeit. Zumindest dann, wenn sich jene Position gegenüber sehen, die mehr Wert auf Gehalt denn auf Prestige legt.

Und wie gehst du mit dieser Art 'Gruppendynamik' um?


Ihr Name ist Legion und ebenso oft hab ich mich ihr schon verweigert. Wer meint, er bräuchte solche Haltung, um sich sicher zu fühlen, dem gönn ich die scheinbare Erfüllung seines Bedürfnisses. Mit mir hat solches Spiel jedoch nichts zu tun.

Weißt du, was mir dazu einfällt? Irgend ein kluger Kopf sagte mal, die Politik kranke am Fehlen eben jener Menschen, die Skrupel hätten, Politik zu betreiben.


So ist es. Deshalb sehe ich keinerlei Veranlassung, mich zu korrumpieren. Denk mal an die Hinterhofschöler. Es gibt viele darunter, denen ich temporär stärkend unter die Arme greife. Tu ich gern - im Bewusstsein, dass es Grenzen hat. Und es gibt einige, die wirklich profitieren - weil sie selbst es wollen und in mir jemanden finden, der sie dabei nach besten Kräften unterstützt. Daraus den Anspruch abzuleiten, ich könnte das Leben für's Gros grundlegend ändern, wäre plumpe Propaganda. So funkt das nicht auf dieser Welt. Wem an handfester Verbesserung liegt, der baut auf Realitätssinn und nicht auf emotionslastige Scheingefechte. Charakterdebatten zehren ausschließlich von letzteren. Sich so auf sie einzulassen, wie sie versuchen es vorzugeben, bedeutet seine Integrität zu verkaufen. Ohne Wenn und Aber.

Worin siehst du deine Aufgabe?


Och, das ist ganz einfach, weil klar überschaubar. Ich tu, was ich tu nach bestem Wissen und Gewissen. Und darum mit nicht unerheblicher Kompetenz. Da mir Rang und Namen am zarten Arsch vorbeigehen und es überall genug Handlungsbedarf gibt, werde ich nie arbeitslos. Wo ich bin, dort bin ich am richtigen Platz. Inhaltlich ernte ich jede Menge Früchte, formale sind und bleiben sekundär.

Und was gibt dein Wissen und Gewissen vor?


Das Wissen sagt: es gibt keinen Ort auf dieser Welt, an dem nicht Wasser des Lebens sprudelt. Des weiteren: wer diesem Ansatz folgt, der findet unweigerlich Wasser. Nicht pauschal überall - manche Quellen sind einfach zu tief - aber dank nicht nachlassender Suche an sehr vielen Stellen. Und gefundene Quellen kommen ausnahmslos allen zugute.
Das Gewissen sagt: Such Wasser - es gibt keine wichtigere Aufgabe. Und vertrau darauf, dass ganz viele Wasser suchen. Weil ausnahmslos alle es brauchen. Gemeinsam kann man es finden, gemeinsam davon leben. Wassersucherdiplome jedweder Art sind dagegen nur Beiwerk, das man sich allenfalls an die Wand heften kann. Entscheidend ist Wasser finden und Brunnen bauen.

Mach dir nichts vor - im Hinterhof und nicht nur dort bist du eine tragende und treibende Kraft bei der Wassersuche. Bedeutet dir das nichts?

Doch, es bedeutet mir viel. Zum einen die Freude darüber, dass mein Tun nicht nur inhaltlich, sondern auch offensichtlich Früchte trägt. Zum anderen liebe ich die Verantwortung. Ich gehe gern in dem auf, was ich tue. Und immer noch ein Stückchen weiter: auf den Weg bringen, möglich machen, nicht nur träumen, sondern tatkräftig realisieren - darauf und dazu steh ich. Was nutzen die schönsten Träume, wenn sie nicht Wirklichkeit werden? Man muss es einfach nur angehen, dann passiert auch was. Ein sehr befriedigendes und motivierendes Gefühl, zu erleben, dass etwas passiert, das allen Beteiligten bekommt.

Womit wir wieder beim Thema Führungsqualität wären. Du kannst sie nicht leugnen, egal, wie nonchallante du sie händelst.


Tu ich auch gar nicht. Der Witz ist nur der: ich brauche kein Aushängeschild, um zu tun, was ich tue. Sollte ich jemals eines kriegen, dann für das, was längst Wirklichkeit ist - der Unterschied zwischen Frucht und Versprechen. So einfach.

Spart eine Menge zwanghaft ehrgeizigen Stress, möcht ich meinen.


Du sagst es - Konzentration auf's Wesentliche. Mit aller Freude der inneren Überzeugung. Und Charakterdebatten sollen die führen, die meinen, nichts Wichtigeres zu tun zu haben. A propos - ich brauche noch ein Arbeitsblatt für morgen. Eins, das möglichst viel von dem enthält, was wir während der letzten Wochen abgegrast haben. Viel mehr können wir nicht mehr tun. Mir fällt einfach kein Thema mehr ein, das wir noch nicht beackert haben. Noch Pi mal Daumen drei Wochen Vertiefung, dann kann diese vermaledeite Prüfung gern stattfinden. Dann muss sie stattfinden, weil die Schöler sonst unterm Spannungsbogen zusammenkrachen.

Was für angenehme Sorgen ..... und anderswo wird derweil spekuliert, wieviel Rotwein du brauchst, um so zu sein, wie du von Natur aus bist ..... nee, wat poussierlich.

Wenn die Prüfung durch ist, können wir ja mal gucken, wieviel davon wir vertragen. Oder lieber nicht, wird einem nur schlecht davon. Aber Schlekt ist dann fällig - sachichdir ...... :o))

bittebitte

.
Löwen tun es.
Hauskatzen auch.
Muss ich das persönlich nehmen?
Nicht doch.
Die Natur
wird sich was gedacht haben,
als sie mir diesen
statt kürzeren Hals schenkte.
Ich folge ihr nur.
Kommst du mit?

Los, bittebitte beiß mich!
Und küss mir nochmal Nacken,
auf dass mich schauert
ganz durch und durch.
Ich kann dir nicht sagen,
warum ausgerechnet dort.
Nur gestehen, dass dem so ist.
Beißt du mich jetzt?
Ach bittebitte tu's .....

Dann verrat ich dir auch,
was das mit mir macht.
Gnadenlos immer.
Weswegen ich nicht jeden
mich halsbeißen lass.
Das macht so ein Gefühl -
ein ganz bestimmtes.
Eins, dem ich nicht
zu widerstehn vermag.
Schluss und aus
mit sämtlicher Kontrolle,
wenn alle Schotten fallen.

Nu beiß mich doch bitte,
sonst muss ich drängeln.
Das willst du nicht wirklich.
Oder doch?
Los, sei mein Tier -
dann mach ich auch
ganz langen Hals.
Nur für dich.
Und natürlich für mich.

Ich kann ganz vieles,
doch ausgerechnet dies
nicht selber tun.
Der Wind hat's mir geflüstert,
als er mich sanft berührte.
Nun sitz ich hier
und kann nur fühlen:
Ach bittebitte beiß mich doch!

mai(n)-frosch

.
flugindenmai
.
bringt grüße von sonne und streichelwind .....
:o))

was bleibt

.
ich möchte dir
so gerne ein bild schenken.
eines, das dir jeden tag
neue farbe meiner liebe zeigt.
oder jeden tag eines,
bis nur noch der regenbogen bleibt.
nichts möchte ich lieber tun.

doch jedesmal,
wenn ich in mein herz sehe,
um daraus oktarin zu schöpfen,
stehe ich am see meiner liebe.
der im hinschauen meer wird,
anschwillt zum ozean,
mich einhüllt und mit mir
in den himmel steigt.
immer weiter und höher empor,
hinein in die unendlichkeit.

dort leuchten alle farben,
die ich dir schenken will.
so sehr möchte ich es.
und vermag es nicht.
nur anschauen kann ich sie,
und fühlen,
wie sie mich durchfluten.
kein stück vom regenbogen,
keinen funkelnden nebel,
nicht mal kleinsten stern
kann ich dir schenken.

wie nur soll ich dir
vom see meiner liebe erzählen,
der zum meer, zum ozean wird,
sich mit mir in den himmel
und weiter ins universum dehnt -
wenn ich dir nie
etwas mitbringen kann?

ich kann nicht in farben
noch worte fassen,
was mich am tiefsten bewegt.
dabei wünsche ich so sehr,
ich könnte es.
alles, was ich vermag,
ist dir sagen: es ist da.
so tief und so groß,
dass es mich übersteigt.
es hört nicht auf,
wird auch nicht weniger -
nur immer tiefer und mehr.

ich versuche es zu leben,
denn das scheint mir
einziger weg,
dir vom kosmos zu erzählen.
doch ich fürchte,
dieses mein bild
wird nie deutlich genug sein,
dich erkennen zu lassen,
dass es
mein geschenk an dich ist.
ich bin keine gute malerin.
nur voll liebe.

lutetia-plaudern

.
lieber christopher,
ich hab zwar nachgeschaut -
da stehen nicht eben wenig schmöker im regal -
aber weder fand ich was mit einer 13,
noch mit ausdrücklich anonymer hauptfigur.
oder meinst du vielleicht doch
'die morde des herrn abc'?
ist nur so eine intuition meinerseits.

ansonsten:
nochmals danke für den feinen spontan-plausch.
hat mich sehr gefreut. :o)

ps: fast wär ich noch mal umgekehrt -
wegen des regens. aber dann hörte er auf,
und ich folgte lieber frischer maienluft.

wochenend und sonnenschein,

leider nicht mit dir im wald allein .....

und weil auch ansonsten
der lenz die ganze welt verhext,
meinereine nach zwei alptraumnächten
recht angeschlagen fühlt
und überhaupt hiesiges leben
just ein bisschen anders fühlen dürfte -
ja, weil alldem so ist
und desdewegen nicht ratsam,
noch mehr last oben draufzupacken,
beschließ ich für heute
memyself and I und sonst niemand.

friede mir und allen hütten!

licht - schatten

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