Freitag, 22. Februar 2008

verzauberung II

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Gestern stieß ich beim Netzbummeln auf ein faszinierendes Blog - Big Beautiful Art of Derrick Fish.

Komme mir jetzt bitte niemand mit mainstreamgerechtem "Iiiieh, wie kann Mann nur? Der muss doch nicht ganz dicht sein!" und ebensowenig mit irgendwelchen Gesundheitsaspekten. Für derlei gibt's passendere Empörungsplattformen.

Ich hab sie mir alle angeschaut, die langhaarig üppigen Grazien - Seite um Seite. Dass sie Grazien sind, beweist Mister Fish mit liebevoller Feder - für ihn sind sie tatsächlich mit allem Drum und Dran Himmel auf Erden. Und ich werd mich hüten, aus dieser seiner Hingabe Psychogramm zu schnitzen, nur weil sie mit meinen Vorlieben oder denen der Mehrheit wenig gemein haben.

Stattdessen bewundere ich sowohl sein Selbstbewusstsein wie das der massiven Schönheiten, die ihm Modell standen und Inspiration schenkten. Gehört unter herrschendem Zeitgeist schon einiges dazu. Andernorts stolperte ich eben über Empörung angesichts einer wesentlich weniger aufsehenerregenden Alt-Jung-Konstellation, bei der ebenfalls ein Bauch Bestandteil der Kritik war. Und das, obwohl er keinem Vergleich zur Masse obiger Damen standhält. Ging wohl auch eher um Norm, denn um Tatsächlichkeit.

Wer solcher Norm folgt, sollte sich mal im ganz normalen Alltag umsehen und die Frage stellen: Wie kommt es eigentlich, dass die Menschheit angesichts ihrer realen Manifestationen nicht schon längst ausgestorben ist, wenn doch Lust nur hinsichtlich bestimmten Körperplansolls legitim sein soll? Und des weiteren: Wer spinnt hier eigentlich mehr - jenes theoretische Plansoll, welches sich auf einige wenige in überschaubarem Alterszeitraum begrenzt oder all die vielen Menschen, die gegenläufig und unabhängig davon erfülltes Lustleben genießen?

Denke ich das Plansoll konsequent zu Ende, darf ich keine Lust mehr leben. Allenfalls noch in dafür vorgesehenen Randbezirken - sozusagen im Sexghetto für die zu alte und/oder nicht normgerecht geformte menschliche Mehrheit, deren Lust von einer Handvoll unreifer Zaunspanner bestenfalls als unästhetisch beurteilt, schlimmstenfalls als unwürdig und lächerlich verurteilt wird. Welch bizarre Vorstellung!

Dieser Tage hörte ich interessante Radiomeldung: Stünde Elton John heute am Anfang seiner Karriere, er hätte keine Chance - schütteres Haar, schlechte Augen und Zähne, Bauchansatz. Man muss ihn ja nicht lieben, um seinen Stellenwert zu erkennen; wer den jedoch leugnet, beweist lediglich Blindheit. Eine, die derzeit um sich zu greifen versucht.

Was für ein Glück, dass menschliche Lust, Phantasie und Liebesfähigkeit solch engbeschränkten Zeitgeist einfach wegsprengt; da kann er noch so sehr mit trotzigem Füßchen aufstampfen .....

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http://sunray.twoday.net/stories/4728430/modTrackback

Sun-ray - 22. Feb, 23:43

einladung

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Es ist nicht wichtig für mich, wie du dein Leben gestaltest.
Ich möchte wissen, woran du mit Schmerzen arbeitest
und ob du zu träumen wagst,
das Ziel der Sehnsucht deines Herzens zu erreichen.

Es ist nicht wichtig für mich, wie alt du bist.
Ich möchte wissen,
ob du das Zentrum deiner eigenen Sorgen berührt hast,
ob du offen geblieben bist -
trotz der Erfahrungen des Verrats des Lebens -
oder geschrumpft und verschlossen
aus Angst vor künftigen Schmerzen.

Ich möchte wissen, ob du Schmerz aushalten kannst -
meinen oder deinen eigenen -
Ohne die Regung zum Verstecken,
Abschwächen oder zur schnellen Lösung.

Ich möchte wissen, ob du die Freude aushalten kannst,
meine oder deine eigene -
ob du verrückt und wild tanzen und die Erregung
bis in die Finger- und Zehenspitzen fühlen kannst,
ohne uns zu warnen zur Vorsicht,zur Vernunft
oder zu mahnen an die Grenzen des Normalen.

Es ist nicht wichtig für mich,
ob deine Erzählung gerade wahr ist.
Ich möchte wissen, ob du es wagst,
einen anderen zu enttäuschen,
um vor dir selbst ehrlich zu bleiben.

Ich möchte wissen, ob du das Schöne sehen kannst,
auch an Tagen, an denen es nicht gut läuft.
Und ob dein Leben immer neu
der Quelle der Gegenwart Gottes entspringt.

Ich möchte wissen, ob du mit Versagen leben kannst -
meinem und deinem eigenen;
Und noch am Uferrand eines Sees stehen kannst
und dem silbernen Vollmond zurufen: JA!

Es ist nicht wichtig für mich, wo du lebst
und wie viel Geld du hast.
Ich möchte wissen,
ob du nach einer Nacht voller Kummer und Verzweiflung,
traurig und mit zerschlagenen Gliedern
aufstehen kannst und tun, was getan werden muss.

Es ist nicht wichtig für mich, wer du bist
und wie du hierher gekommen bist.
Ich möchte wissen, ob du mit mir
im Brennpunkt stehen bleibst und nicht zurückschreckst.

Es ist nicht wichtig für mich, wo oder was
und mit wem du studiert hast.
Ich möchte wissen, was dich innerlich nährt und erhält,
wenn alles andere wegfällt.

Ich möchte wissen, ob du mit dir selbst allein sein kannst.
Und ob du wirklich die Gemeinschaft magst,
die du hast in den sinnentleerten Zeiten des Lebens .......

Oriah Mountain Dreamer - Indianischer Ältester
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eisenia - 24. Feb, 01:53

~
dein header entzückte soeben nochmals, als ich bemerkte, dass die schaumkronengischt, die deiner schönen am rücken leckt, genau des wolkenkätzchens schweifgepuschel abbildet ;·)
~
sa_e_touran - 24. Feb, 12:15

DAS hört sich SO auch schön an !
In den Sonnentag wink :-)
Sun-ray - 24. Feb, 14:21

liebste fee im tigerfell,
flammen ohne zarten flausch
sind halt einfach undenkbar.
andersrum birgt es ebenfalls sinn:
selbst wolkenkätzchen haben krallen -
auch wenn sie ziemlich erstaunt reagieren,
wenn man sie daran erinnert:
wer? - wo? - ich etwa? - oh .....

ich freu mich so sehr,
dass der neue kopf gerade dich so anspricht -
damit hatte ich irgendwie gar nicht gerechnet.
vielleicht mach ich in hiesigem schlösschen
ja doch nochmal eine header-galerie auf -
platz genug ist schließlich noch da. :o)
Sun-ray - 24. Feb, 14:24

herzwerte frau touran,
hab innigen dank für diesen verweis!
ist aber auch sowas von schön .....
:o))
Shina (anonym) - 24. Feb, 14:39

Seht berührt...

...bin ich von der Geschichte, berührt bin ich auch sinst.

Seit Tagen meinen letzten Beitrag hier suche mit dem Bild, schreibe ich einfach munter hier weiter :-))

Seit Donnerstag ändert sich mein Leben erneut. Morgens einen Termin bei Doktor Gyn. zwecks Sterilisierung, meinereine darf nicht mehr schwanger werden , möchte aber auch nicht auf wollüstiges verzichten. Im Schlepptau 19jähriges Töchterle, die Wollüstigen augenscheinlich wohl sehr zugetan war, vermisste sie seit 2 Wochen jenes, welches Frau in regelmäßigen Abständen an Frausein erinnert.

Am 14 Uhr dann zum Familenrichter, zwecks amtlicher Besiegelung einer gescheiterten Ehe.

Um 15 Uhr dann, als frischgeschiedene, 37jährige werdende Omi (booooah, fühle ich mich plötzlich alt) dann 20 km S-Bahn fahre, mit Hühnersuppe im Gepäck, um kranken Kater mit anständig Katerfrühstück wieder aufzupäppeln.

Menno, die letzten Tage hatten es in sich.

Aber ganz stolz auf mich bin, dass ich wieder entscheidendes selber erledigen konnte.

Seit 4 Jahren neu in dieser Welt, lerne ich jeden Tag etwas dazu. Erwartungsvoll mit großen neugierigen Augen jeden Tag neu entdecke.

sei lieb gegrüßt
Shina
Sun-ray - 24. Feb, 16:51

Liebe Shina, du ahnst wahrscheinlich nicht, wie tief mich deine Geschichte anrührt. Weshalb das jetzt vermutlich entsprechend lange Antwort wird. ;o)

Doch vorher bisschen Formales. Falls du deinen letzten Beitrag nochmal sehen willst, guckst du bitte da. Dieses Blog hat mittlerweile Tiefe und Umfang, dass selbst ich nur noch fündig werde, wenn ich chronologisch suche. Struktur gibt es schon, aber irgendwie ist die halt nur Grobraster angesichts hiesigen Schnellwachstums. Da ich dieses weder bremsen kann noch mag, seh ich die Fülle ganz gelassen: Hier geht's nicht um Systematik oder zielstrebiges Durchackern, sondern um Reinspringen und Treiben lassen, wie es sich gerade ergibt. So ich kann, gebe ich gern Wegfindetipp, aber letztendlich ist halt alles im Fluss und wird's auch bleiben. Überschaubare Ordnung war in puncto Kreativität noch nie mein Ziel und Verlangen.

In Sachen persönlicher Lebensführung dagegen schon. Da brauch ich klare Linie, weil ich sonst untergehe. Die Ursache dafür liegt nicht in Scham, Prüderie, Verklemmtheit oder mangelnder Sinnlichkeit. Ganz im Gegenteil - eben weil mir Freude an Fülle und die Gabe innewohnt, sie offenen Herzens und mit allen Sinnen zu teilen, passe ich mittlerweile sehr sorgsam auf mich auf. Und so du Lesegeduld hast, möchte ich dir gern von meinen letzten vier Jahren erzählen.

In ein paar Tagen bin ich ein Jahr geschieden. Die Trennung erfolgte nach langjähriger Partnerschaft vor etwa drei Jahren. Seitdem hat sich mein Leben grundlegend geändert. In einem Ausmaß, das ich mir vorher nie hätte ausmalen können. Das ist gut, denn nur wo Überholtes ausgeräumt wird, kann echter Traum Wirklichkeit werden. Weniger gut bekam mir die Art und Weise des Ausräumens. Die war über Jahre hinweg alptraumhaft. Was ihren längerfristigen Wert nicht schmälert, aber dennoch tief prägte.

Über 20 Jahre war ich mit meinem früheren Gefährten zusammen. Es gab nie einen anderen - er war Erster und Einziger. Dass sich unsere Wege nach so langer Zeit trennten, hatte triftige Gründe, diese jedoch nichts mit mangelnder Sinnenfreude zu tun. Ganz im Gegenteil war die der Klebstoff, der uns fast am tiefsten verband. In all der gemeinsamen Zeit war sie so selbstverständlich und bereichernd, dass ich mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen konnte. Das Ausleben von Lust gehörte zu mir und meiner Persönlichkeit wie das Laufen zu meinen Füße und Denken zu meinem Hirn.

Dann trennten wir uns. Und ich stand allein da mit essentiellen Fragen: Was an mir ist Teil der alten Beziehung, was gehört wirklich zu mir? Mir war schon klar, dass ich monogam fixiert war, aber was bedeutete das konkret auf's Alleinsein bezogen? Sollte die Konsequenz etwa Enthaltsamkeit sein - solange, bis ich wieder monogame Beziehung finde? Immerhin bin ich sinnenfrohes Weib voll Saft und Kraft, niemand beschränkt meine Freiheit und verklemmt bin ich schon gar nicht. Ganz im Gegenteil dürstet mich nach weiterer Horizonterweiterung und Verwirklichung. Wie bitte gehe ich damit in der neuen Lebenssituation um?

Ich kürze an der Stelle mal bisschen ab, weil die Einzelheiten nicht wirklich wichtig sind. Rückblickend stell ich fest, dass Wunsch und innere Wirklichkeit gnadenlos aufeinanderknallten. Beim ersten Versuch, meine Sehnsucht nach liebevoller Beziehung zugunsten lustvoller Erfahrung zu ignorieren, tat man mir Gewalt an. An der ich lange Zeit zu knabbern hatte. Geblieben ist mir davon die Erkenntnis, dass etwas, das dem einen so flüchtige Bedeutung wie Schmetterlingsflügelschlag hat, für den anderen Katastrophe sein kann. Für mich war es eine Katastrophe, wenn auch sehr lehrreiche.

Seitdem unternahm ich immer mal wieder Anlauf, an der zurückgeworfenen Lustsituation etwas zu ändern. Hie und da kam es tatsächlich zu körperlicher Nähe, zum klassischen Vollzug nicht. Das schieb ich nicht auf die schlimme Erfahrung damals, jedenfalls nicht ursächlich. Eigentlich haben diese und auch die nachfolgenden Anläufe mir ganz anderes bewusst gemacht: Ich will die Intensität echter, weil gefühlter Nähe, und dazu brauche ich sicheren Rahmen. Ohne solchen bleibt alles flach, und an unverbindlichen Flachheiten habe ich keinerlei Interesse. Die Lust, die ich in meiner Beziehung ge- und erlebt hatte, setzte Maßstäbe. Und spätestens seit den Erfahrungen der letzten Jahre weiß ich: Lust ist längst nicht gleich Lust. Wichtiger noch: Mit weniger als dem, wonach ich mich sehne, ist mir nicht geholfen. Derlei belastet nur. Ich muss mich nicht zwingen, emotionaler Niederung etwas abzugewinnen, nur um mich als sinnenfroh zu erleben.

Natürlich entscheidet jeder selbst, was er mit seinem Körper und seiner Seele macht oder auch nicht macht. Für mich käme eine Sterilisation nie in Frage, weil ich niemals bereit wäre, meine örperliche Intaktheit aus freien Stücken der Zeckmäßigkeit meines Triebs zu opfern. Meine Erfüllung sehe ich nicht in grenzenlosem Ausleben des Triebs, sondern in Selbstbestimmung auf allen Ebenen. Ich würde mir auch keinen Mann wünschen, der seine Intaktheit seinem bzw. meinem Trieb opfert. Was durch Krankheit oder Ungemach passiert, steht auf anderem Blatt. Aber das ist wie gesagt eine Frage der persönlichen Prioritäten.

Wie nun sieht es heute bei mir aus? Ich bin immer noch äußerst sinnenfreudiges Wesen, das sich ungeachtet seiner demnächst 45 Lenze nicht über mangelnde Nachfrage beklagen kann. An der hat es noch nie gelegen. Seit fast anderthalb Jahren ließ ich niemanden mehr näher als für kurze Umarmung an mich heran. Und stelle fest, dass es mir seitdem zunehmend besser geht. Nicht, weil ich allergisch gegen Nähe bin, sondern weil es mir bekommt, nicht richtig fühlende Nähe zu verweigern.

Ich schreibe Geschichten - zuweilen auch erotische. Gleiches gilt für's Bildermachen. Es gibt da einen reizenden Mann, der beschlossen hat, sich über ein Jahr hinweg regelmäßig von mir fotografieren zu lassen - nackt und so, wie er sich selbst noch nie sah. Eine schöne Aufgabe, die viel Anregung schenkt, ohne mich von meinem Kurs abzubringen. Des weiteren lebe ich mein Leben so reich wie nur möglich. Und pflege seit geraumer Zeit eine wunderschöne virtuelle Liebe, die diesen Namen deshalb verdient, weil sie viel schenkt, aber nichts einverleibt. Sie ist nicht vergleichbar mit konventionellen Beziehungen, denn wir teilen keinerlei Alltag miteinander - nicht mal virtuell. Auch ist sie völlig erwartungsfrei. Doch das tut ihr keinerlei Abbruch, ganz im Gegenteil empfinde ich eben dies als genau richtig. Mein Fühlen dabei ist mit mir stimmig, also gibt es keinen Grund zum Schmälern oder Verzichten. Versteht sich von selbst, dass es kein beliebiger Kontakt ist, sondern einer, der in sich schlüssig ist.

Kurzum, ich lebe sehr erfüllt und jeder Tag schenkt mir neue Überraschungen. Weder jagt mich mein Trieb, noch meine Sehnsucht - was die Zukunft mir bescheren wird, ist offen. Nach krampfhafter Anstrengung, etwas leben zu müssen, von dem ich annahm, dass ich es mir schuldig sei, weiß ich heute, dass es nur eines gibt, was ich mir schulde: Innenfrieden. Den verschenke ich auf Schritt und Tritt und bekomme dafür ganz viel zurück. Mehr will ich nicht, denn anderes bekomme ich, so wie ich in der Zeit reif dafür sein werde. Vorher Erzwingen ist schlichtweg sinnlos.

Vielleicht noch ein Wort zu meinen Geschichten. Sie sind samt und sonders eine Mischung aus Erlebtem, tiefer Sehnsucht und geteilten Träumen. Es geht in ihnen nicht darum, Wirklichkeit 1:1 abzubilden, sondern einer bestimmten Sicht auf die Wirklichkeit gerecht zu werden. Phantasie hat der Mensch ja nicht nur, damit er feste Beziehungen interessanter gestalten kann, sondern in erster Linie, weil sie ihn als Menschen auszeichnet. Daraus abzuleiten, er müsse ihr auf Schritt und Tritt folgen, ist so realitätsfern wie die Vorstellung, irgendwo müsse doch ET sein, weil er schließlich mal in einem Film vorkam. Wirklichkeit ist einzig und allein das, was jeder einzelne für sich daraus macht und Geschichten dienen nur zum Verstehen und Bereichern. Sonst wären sie schlimme Geißel.

Du wirst Großmutter? Ein neues Menschlein wächst - wie wunderschön! Natürlich ist deine Tochter noch sehr jung angesichts der großen Aufgabe, die auf sie zukommt. Aber du warst ja wohl damals noch jünger, als dir der Himmel sie zum Geschenk machte. Weißt du, man kann ja drüber denken, wie man will und ganz sicher ist es eine Riesenherausforderung für deine Tochter, angesichts solcher Lebensveränderung sowohl ihr eigenes Leben nicht aus den Augen zu verlieren wie auch dem Kleinen eine gute Mutter zu sein. Nichtsdestotrotz gehören Kinder in junge Hände - so zumindest denke ich darüber. Das Kleinchen wird eine wunderschöne und starke Großmutter haben, die alles Verständnis mitbringt, dessen es zusammen mit seiner Mama bedarf. Was will man mehr? Außerdem hat Kinderkriegen in jungen Jahren noch einen ganz wesentlichen Vorteil: Wenn sie dann endlich flügge sind, ist man selbst noch stark und jung genug, um dem Leben nochmal ganz neue Seite abzugewinnen. In meinen Augen sehr viel natürlichere Entwicklung als jede andere.

Boah, stelle ich mir das gut vor: Mit so einem Schätzchen unterwegs sein und den lieben Mitmenschen ganz beiläufig stecken, dass man mitnichten dessen Mutti, sondern die Omi ist. Du wirst absolut köstliche Szenen erleben! :o))
Und wer weiß, was das Kleine dich noch lehren wird - jetzt, nach all den Jahren Abstand, die du mittlerweile seit der Geburt deiner Tochter gewonnen hast. Schon klar, dass die Umstände nicht eben leicht und golden sind. Aber weißt du was? Kinder sind wirklich Geschenke des Himmels und nichts kann daran rütteln. Sollte mich mein Sohnemann mit solcher Nachricht überraschen - er ist 20 - würde ich genau wie meine Mum bei mir damals erst ächzen und dann sagen: Ein Wunder bahnt sich an - lass es uns gebührend empfangen. Und nur ganz still und leise brubbeln: Konnte er damit nicht noch bisschen warten? Scheinbar nicht .....

So, liebe Shina, jetzt hab ich dich nach allen Regeln von Kopf bis Fuß zugetextet. Ich hoffe, es war keine Überdosis. Und würde mich sehr freuen, weiterhin von dir zu hören. Denn ich spür's genau: Da steckt echtes Leben drin! ;o)

Ganz lieben Gruß an dich - möge Sonne warm in dir scheinen.
sun-ray
Shina (anonym) - 26. Feb, 18:58

Für deine Worte, liebe sun-ray...

...danke ich dir von Herzen.

Unser "Katerle" ;-) hat dir ja sicher von meinen Problemen mit langen Texten erzählt.

Ich brauche etwas Zeit, um den Text aufzunehmen und darauf zu antworten.

Aber ich verspreche dir, ich arbeite dran und werde bald einen Antwort hier einstellen.

Bis dahin grüßt dich ganz lieb
Shina
Sun-ray - 26. Feb, 23:18

ja, er hat mir davon erzählt.
und ich hatte prompt schlechtes gewissen. ;o)

liebste shina, mach so, wie du meinst -
ich erwarte gar nichts,
was schwer fällt.
du antwortest so, wie du kannst und magst
und ich freu mich einfach über deine besuche -
egal, wie lang oder kurz diese ausfallen.
tu dir und mir bitte den einen gefallen:
bloß kein stress .....
den haben wir schließlich im normalen leben
beide zur genüge.

bussi! :o)
Shina (anonym) - 17. Mrz, 22:21

Liebe sun-ray,

ich schaue mich mal wieder - nach wohltuhenden Gedanken suchend - auf deiner Seite um.

Nicht, dass es mir etwa schlecht ginge, ganz im Gegenteil, aber in meinem Köpfchen gehen zur Zeit so viele verwirrende Gedanken um.

Zur Zeit bastel ich mit Kater an meiner eigenen Homepage
http://shinas-seite.dreipage.de/
Hier sollen alle meine Erlebnisse Gedanken und Gefühle verewigt werden. Auch etwas über fernöstliche Glaubenslehren: Shiva, YinYang, Kamasutra, Tantra, alles was dazu gehört. Rüdiger plant, bei entpsprechenden Iteresse in Elas Forum dazu einen extra Bereich zu erstellen, der dann mit meiner Seite verknüpft werden soll.

Wir haben diesbezüglich auch eine Umfrage ins Forum gestellt, auch eine für Gäste, in der sie ihre Wünsche äußern können. (Ende der Werbepause *lach*]

Nach Ostern stehen mir Klinikaufenthalte bevor, als erstes soll ein kleiner Schnitt dafür sorgen, dass ich mein Liebesleben zukünftig sorgenfreier genießen kann, naja und im Mai bohrt man ein Löchlein in meinem Schädel, den Dicken, weil drin was wächst, was da nichts zu suchen hat. Und dann sieht man weiter.

Aber ich genieße ertmal den Frühlinge, die ersten Blümchen, die wärmenden Sonnenstrahlen, das Zwitschern der Vögel, die Natur wächst und gedeiht. Und meine erwachenden Gefühle benehmen sich, als hätte man ihnen Aufpuschmittel berabreicht. ;-)

Das Leben ist soooo schön.

Liebe wuschige Grüße :-))
Shina
Sun-ray - 17. Mrz, 23:27

Holdsanfte Shina - du bist einfach unglaublich!
Bestimmt hast du das schon öfter gehört -
ich sag's dir trotzdem nochmal. :o)

Und war gerade auf deiner Seite.
Rüdiger hatte mir ja schon davon erzählt.
Du - sie ist wunderschön!
Und ich liebe dieses Bild von dir -
es ist für mich Inbegriff von allem,
was gut tut und gut ist.

Ich will es diesmal nicht so lang werden lassen.
Trotzdem muss ich dir noch einiges sagen.
Du schenkst so viel Kraft und Licht -
vermutlicht viel mehr, als du ahnst.
Dafür danke ich dir von ganzem Herzen.
Dass du mich ausgerechnet heute wieder besuchst,
ist für mich was ganz Besonderes.
Ich wünschte, ich könnte so auf's Leben schauen,
wie du es tust. Irgndwann kann ich es auch.
Und du bist einer der Menschen,
die mir den Weg dorthin ausleuchten.

Du wirbelst ganz schön auf, hm?
Dass du woman mitgewirbelt hast,
find ich einfach nur Sahne.
Ich mag sie sehr gern. :o)
Wollte heute nachmittag
auf das ein oder andere antworten,
aber dann fiel mir ein, dass ich Rüdiger
ja was versprochen hatte.
Also hab ich mich erstmal darum gekümmert.
Morgen ist auch noch ein Tag.

Liebes, ich hoffe mit ganzer Kraft,
dass die Eingriffe - beide -
glücklich verlaufen.
Falsch. Ich bin sicher, dass sie es tun.
Du bist echt ein Wahnsinnsweib -
und ich steh auf Wahnsinnsweiber. :o)

Ja, das Leben ist schön.
Und am schönsten dort, wo einem gezeigt wird,
wie schön es ist.

Bei dir frühlingts heftig?
Bei mir auch. So solls sein ..... :o))

Giggelnden Herzensgruß an dich!
sun-ray
Shina (anonym) - 19. Mrz, 02:54

Etwas verlegen ich dreinschaue...

...ob des Lobes.

Ich bin unglaublich? Ja, das habe ich oft gehört, allerdings in einem anderen Zusammenhang *lach*.

Nein, im Ernst, so wie du es meinst, hat es bislang nur einer zu mir gesagt, der Kater.

Es freut mich, dass dir die Seite gefällt, auch wenn sie erst im Aufbau ist. Das Bild, ich mag es auch, obwohl ich darauf sehr "rundlich" wirke. Aber das bin ich. ;-) Auch wenn ich inzwischen 6 kilo abdiätet habe. Es wird Sommer, und dan will Frau ja nicht im Schlabberlook rumlaufen und auch nicht mit Reizen geizen *gr*

Ich kann mir nicht so recht vorstellen, wie Licht und Kraft schenken sollte, bin ich doch ein ziemlich hilfloses und schutzbedürftiges Wesen.

Wenn aber meine positive Einstellung zum Leben anstecken sollte, so bin ich gerne ein Virus :-).

Aber ich möchte auch löbliches zurück geben. Ich besuche täglich deine Seite und lese deine Geschichten, immer wieder aufs Neue, jeden Tag muss ich von vorne anfangen. Deine Gedanken drücken so viel aus und geben mir viel.

Ich würde gerne so toll schreiben können, aber vielleicht lerne ich das noch? So wie ich täglich neues dazu lerne. Täglich von Neuem anfange und jeden Tag einen kleinen Schritt weiterkomme.

Und nun werde ich mich kissenknuddelnd auf meiner Schalafcouch räkeln, etwas träumen und dann hoffentlich bald einschlafen.

Ich wünsche auch dir süße Träume und eine wohlige Nacht

Shina
Sun-ray - 19. Mrz, 03:16

ich werde sie wohl nicht wirklich haben,
aber dir wünsche ich sie von ganzem herzen,
sanfte shina.
und antworte dir darum lieber erst morgen,
wenn hiesig wieder leichterer wind weht.
ich bewundere deine gelassenheit wirklich -
leider ist mir solche nicht beständig gegeben.
da hilft auch alles bemühen darum nichts .....
vielleicht irgendwann.

das zumindest muss ich aber noch jetzt loswerden:
du wie auch maria und noch einige mehr -
ihr seid lichtblicke in nacht,
die zwar meist hell sieht,
aber manchmal halt auch zappenduster.
eigene buchstaben vermögen sie nicht zu erhellen,
eure dagegen spürbar.
danke dafür. und nur schöne träume dir. ;o)
Shina (anonym) - 6. Apr, 23:51

Ich mich mal wieder melde

nachdem ich vier Tage in der Gyn lag und dank Schnippeldischnapp mich jetzt so richtig frei fühle *gr*
Mir geht es sehr gut, der Eingriff ist gut verlaufen, hätte ich schon viel früher machen sollen.
Vorher war ich noch auf meiner HP fleißig, nächste Woche werde ich da wieder Beiträge einstellen.

Aber auch in Elas Forum waren wir fleißig, wir haben jetzt ein Portal, und verdiente User haben ein Userwohnzimmer erhalten, du auch, schaue es dir mal an, direkt unter dem Forum "Kuschelecke" ;-)

Kater ist übrigens etwas frustriert, weil er sich Finger am Telefon wund wählt zwecks Plaudereien.

Ab nächster Woche werde ich auch hier etwas mehr schreiben, wenn ich wieder etwas Luft habe.

Bis dahin wünsche ich dir wohltuendes

Shina
Sun-ray - 8. Apr, 12:32

Liebe Shina,
ich bin wirklich froh, dass du den Eingriff gut überstanden hast. Wir mögen zwar unterschiedliche Meinungen über ihn haben, aber wichtiger ist, dass du wohlauf bist.

Hab letzte Nacht mal in der Kuschelecke geguckt und musste so lachen. Das habt ihr toll hingekriegt. :o) Hab herzlichen Dank dafür, dass du mir hier Bescheid gesagt hast - ich besuche das Forum ja nicht unbedingt regelmäßig, weil halt auch noch viel anderes Raum beansprucht. Darum bin ich auch oft nicht zuhause erreichbar. Oder gerade so vertieft in ein Thema, dass ich nicht immer ans Telefon gehe. Mitunter frustrierend für andere, aber ganz bestimmt nicht böse gemeint. Irgendwann wird sich Katerplaudern wieder ergeben, da bin ich ganz zuversichtlich.

Und jetzt geh ich mal deine Seite besuchen und schauen, was sich dort mittlerweile alles getan hat. Dort war ich nämlich auch schon ganzes Weilchen nicht mehr.

Danke dir für dein Reinschauen und lieben Gruß dalassen! Ich wünsch dir weiterhin beste Erholung und ganz viel warme Innensonne. :o))

Bis dahin
sun-ray
Shina (anonym) - 14. Apr, 18:36

Umzug

Menno, nachdem ich meine Homepage ins Netz stellte, hatte der HP-Anbieter nur noch Serverprobleme, fast täglich ließ sich die Seite stundenlang nicht öffnen :-(

Das lagt doch nicht etwa an mir? :-O)

Nun ja, so ging es nicht weiter, und so bat ich liebschnurrend meinen katerlichen Godadmin, mir doch beim Umzug auf eine neue Seite zu helfen.

Und er erwies sich als guter Umzugsfachmann, das Ergebnis unter: http://www.shinas-seite.de.vu/ :-)

Ganz liebe Grüße dir
Shina, die Umgezogene
Shina (anonym) - 27. Apr, 21:00

Mich noch mal melde...

...solang ich noch die Zeit habe.

Die Woche muss ich noch viel erledigen und regeln, bevor ich die Woche darauf für einige Zeit in der Neurologie bin.

Und wer weiß, was danach ist?

Vielleicht ist wieder alles ganz anders?

Ich weiß es nicht, niemand weiß es. Und das ist auch gut so.

Liebes, ich wünsche dir alles Liebe. Irgendwo melde ich mich wieder, irgendwann von irgendwo. Man wird sehen.
Don Gato - 5. Mai, 13:44

Angst

Angst lähmt, und ich bin gelähmt.

Der Abschied gestern, er hatte etwas endgültiges.

Weit weg ist sie, ich kann nicht bei ihr sein.

Donnerstag die OP, mehrere Stunden bei vollem Bewusstsein.

Ich habe Angst um Lenchen. Wahnsinnige Angst.
Sun-ray - 5. Mai, 22:23

So gut ich deine Angst nachvollziehen kann,
lieber Don Gato - willst du sie lebendig begraben?
Genau so kommen mir deine Zeilen
nämlich gerade vor.
Shina ist eine sehr starke und lebenliebende Frau,
deren Vertrauen in Sinn und Sein
nicht dahingeschwätzt ist,
sondern Hand und Fuß hat.
Willst du ihr Kraft schenken, die sie jetzt
ganz dringend braucht oder deiner Angst folgen
und damit Shina und dich schwächen?

Räumlich magst du entfernt von ihr sein -
aber da ist eure innere Verbindung.
Solche Nähe kennt keine räumliche Distanz.
Eben darum ist es so ungemein wichtig,
sie mit positiven Gefühlen und Gedanken zu füllen.
Denk nicht an sie als Opfer,
sondern als die starke warme Frau, die du wertschätzt.
Und sei ihr Mann, der zu ihr steht,
statt ihr noch seine Angst aufzubürden.

Schicke ihr alle Kraft, Zuversicht und Liebe,
die in dir ist.
Damit lädst du die Nähe zwischen euch
über die räumliche Distanz hinweg positiv auf.
Das geht nicht nur, das wirkt. Wirklich.
Alles, was positiv ist, ist hilfreich,
alles, was negativ ist, schwächt.
Mehr, als wir in unserer Angst oft ahnen.
Liebevolle Herzensenergie ist die
stärkste Heilkraft überhaupt.
Und es hilft tatsächlich,
dabei eine Kerze anzuzünden.

Ich schicke ihr starke gute Gedanken.
Schick du ihr bitte keine schwächeren.
Anteilnehmenden Gruß an dich!
Don Gato - 5. Mai, 22:46

Nein, liebe sun-ray, natürlich will ich sie nicht schwächen, ich zeige es ihr gegenüber ja auch nicht.

Ich musste es nur mal los werden, war wohl nicht richtig
Don Gato - 10. Mai, 01:20

Überstanden

Ihr Zustand noch kritisch, aber stabil, nachdem 12 Stunden nach dem Eingriff Komplikationen gab.

Shina ist künstlich bis Montag komatisiert, erst nach Aufwachen weiß man mehr.

Ich werde dann weiter berichten, wenn ich darf.

Danke für deine starken Gedanken
Sun-ray - 10. Mai, 17:50

dann bleiben wir einfach mit bestem
unterstützdenken dran.
stabil klingt doch sehr ermutigend.
ich danke dir vielmals für's bescheidsagen,
lieber herr kater. und bin froh,
wenn du mich weiter auf dem laufenden hältst.

warmes denken auch an dich
und ganz herzliche umarmung.
Don Gato - 13. Mai, 11:55

Neues von Shina

Shina wurde schon Sonntag erweckt, nach dem ihre Hirnaktivitäten zu stark waren - sie wollte wohl "raus".

Seit gestern nachmittag ist sie wieder auf der Station, nicht mehr auf der Intensiv.

Ich konnte mit ihr gestern kurz telefonieren, sie ist putzmunter, hat aber erhebliche körperliche Beeinträchtigungen.

Näheres möchte ich öffentlich nicht schreiben, bei mir im Forum steht im geschützten Bereich mehr.

Guckst du ---> hier

Liebe Grüße

Rüdiger
Don Gato - 16. Mai, 20:15

Letzter Beitrag

Ich fahre morgen hin, mit Grüßen im Gepäck.

In spätestens zwei Wochen wird Shina sich dann selber wieder melden können, ich für meinem Teil verabschiede mich.
Sun-ray - 16. Mai, 21:05

lieber herr gato, ich las vor ort,
wie es um sie steht.
und bitte glaube mir,
dass meine gedanken -
obschon nicht lautbar bekundet -
mit ihr sind. von ganzem herzen.
sind sie schon seit tagen.
doch gab es hiesig andere front,
die sämtlichen raum darüberhinaus für sich beanspruchte.
ich vertraue noch immer,
dass shina ihren weg geht.
sie hat definitiv das zeug dazu.
und du bist bei ihr,
um sie zu unterstützen.
verzeih mir bitte,
dass ich nicht so unterstützen kann,
wie du es still von mir erwartest.
die welt ist groß und den bedarf an unterstützung
gibt es allenthalben.
weshalb jeder, der unterstützungswillig ist,
entscheiden muss, wie er prioritäten setzt.
shina hat dich, und du bist stark.
auch wenn du dich zwischenzeitlich schwach fühlst.
dein fühlen ändert nichts an deinem wirken.
und ebenso ist es auch hier.
man kann immer nur das tun,
was einem möglich ist zu tun.
mehr geht einfach nicht.
an der aufrichtigen anteilnahme dort,
wo man sich außerstande sieht,
mehr zu tun, ändert das nichts.
und darum bitte ich dich,
meine zeilen genau so zu verstehen:
ich nehme anteil - sehr aufrichtig.
und vertraue darauf, dass sie in dir
eben jene stärke hat, deren sie bedarf
und die du zu geben vermagst.
ich jedoch habe darüberhinaus meine fronten.
die sind weder unwichtiger noch wichtiger als die deinen,
lediglich meine.
manchmal muss man die welt
unterm blickwinkel des bedarfs,
statt unter jenem des anspruchs sehen.
dann relativiert sich die enttäuschung.
teamarbeit.
ich hege sehr viel respekt vor dir.
und bin so froh, dass es dich gibt.

in diesem sinne freue ich mich auf shina
und fast mehr noch darüber,
dass du teil ihres lebens bist.
ich wünsche mir für sie und alle an ihrem leben beteiligten,
dass sie sich so erholt, wieder sie selbst sein zu können.
von ganzem herzen.

ich danke dir!
eisenia - 23. Feb, 02:20

boah, ist das ein abgefahrenes portfolio!
da hat aber der mr. fish wirklich liebe im blick
und in der pinselführung ...
ich bin total begeistert und berührt
von seinen großen schönheiten und
den kleinen geschichten, die man sehen kann.
tolle fundstücke!
auch der text! ... macht mir gänsehaut ...
und geht ganz tief rein.

... und last but not least das frisch
bebilderte entrée ... ich bin entzückt!

uuuhhh
nach der ganzen querdenkerei
so ein geschenk!
danke, sehr.
deins.
~

Sun-ray - 23. Feb, 14:22

oh, wie mich das freut!
war so nicht anvisiert -
umso glücklicher macht es mich. :o)

ja, mich entzückt seine offene begeisterung ebenfalls.
dabei stieß ich eher zufällig auf ihn,
suchte nämlich eigentlich verwertbare haremsbilder,
weil mich vage idee für neuen header ritt -
der dann doch ganz anders,
dafür näher am selbst wurde.

und eben gerade weiß ich nicht,
ob ich lachen oder weinen soll.
hab doch heute badeschiffdate.
nach wundervollen nachtstunden
und entsprechend wenig schlaf,
schaffte ich es tatsächlich,
pünktlich aus den federn zu finden.
für ca. 13 uhr war startanruf angesetzt
und diesmal wollte ich fix und fertig
gewappnet in den startblöcken stehen.
entsprechend klein fiel frühstück aus
und wirbelich die vorbereitung.
was war ich stolz, 'schon' viertel nach eins
gestiefelt und gespornt mit gepacktem sack
stellung vorm telefon zu beziehen -
endlich mal ordentlich und erwartungsgerecht!

und was is? nüscht is!
ich hab gar nichts gegen warten müssen -
lasse schließlich auch oft genug warten.
aber je weiter der zeiger tickte,
desto schmunzliger wurde mir zumute.
die besten geschichten sind meist die,
in welche ich unverhofft und aufgelöst stürze -
pünktliche ordnung fällt eher unter nicht-artgerecht.
um 14 uhr klingelt's.
nu abba, denk ich - gleich geht's los!
von wegen:
er käme grade vom arzt,
weil heute mit richtig hohem fieber geschlagen -
täte ihm ja schrecklich leid,
aber wasserspiele seien heute undenkbar.

ich lausche grade in mich rein:
bin ich enttäuscht? nö.
das einzige, was mich bisschen wurmt,
ist, dass etwaige augenzeugen leer ausgehen.
nun, spaß kann man dort bestimmt auch so haben,
und wer weiß schon, wofür's gut ist.
ansonsten spür ich nur angenehm
sinkenden stresspegel.
ob ich mir vielleicht erstmal richtig frühstück mache?
hey, angesichts soviel zeit kann ich heute
ja doch noch einkaufen - auch nicht schlecht,
weil ich doch so ungern milchlosen kaffee trinke.

erstens kommt alles anders und zweitens, als ich denke.
dafür eröffnet sich flugs neues .....
irgendwie alles genau richtig so, wie's ist.
:o)

herzensgruß von hüben nach drüben!
Sun-ray - 23. Feb, 17:17

irgendwann muss mensch sich entscheiden,
wem er folgt - sich oder anderen.
gilt für sämtliche lebensbelange.

darum neuer kurs:
was unter meinem dach wächst und gedeiht,
weil das dach weit genug ist, darf da nicht nur sein,
sondern ist ausdrücklich von mir erwünscht.
mehr gibt's dazu nicht zu sagen ..... ;o)

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