sonnig
.
ich hab neues lieblingsplätzchen:
ein ganz verzogenes altes bänkchen
vor einer kirche, auf das die morgensonne fällt.
und während ich dort heute morgen
entspannten anlauf für den tag nahm,
ließen mich zwei gedanken nicht los.
der erste galt shina.
möge hoffentlich alles gut gelaufen
und sie auf gesundendem weg sein.
ich wünsch es ihr so sehr.
der zweite war sowohl allgemeiner wie spezieller natur:
es herrscht ein eklatanter mangel
an zärtlichkeit auf dieser welt.
just als ich ihn dachte,
wünschte mir plötzlich jemand fröhlich
einen guten morgen.
es gibt tatsächlich noch waschechte hippies -
nach höchst angenehmem plausch
verblieben wir unverbindlich bei
mittwoch und donnerstag morgen
und gutem wetter beim kirchenbänkchen.
mit handschlag .....
und als ich lächelnd richtung schule weiterwanderte,
hatte ich plötzlich eine erscheinung.
direkt vor mir schritt sie,
als wandelte sie durch heißes afrika.
gehüllt in wundervoll bunte tücher
in der tracht des kontinents.
afrikanische damen haben ganz eigene art,
tücher zu wickeln.
da stehen überall muntere zipfel ab -
geht weniger um verhüllen, als um winken.
und wie ich sie noch von hinten bewundere -
sie schritt wirklich, als ginge sie direkt nach saba -
drehte sie sich plötzlich um und strahlte mich an.
da war's doch tatsächlich meine afrikanische lady
aus dem kurs! bislang kannte ich sie nur in jeans.
die sonne lockt's hervor .....
und noch was hab ich entdeckt.
am görlitzer bahnhof gibt's einen italiener
in einer begrünten alten abbruch-baugrube.
mit bauwagenausschank und liegestühlen unter bäumen.
richtige oase mitten in der asphaltwelt.
wozu in die ferne sehnen,
wenn doch leben überall stattfindet?
lieber himmel, bitte auch dort,
wo heute darum gerungen wird.
aye.
ich hab neues lieblingsplätzchen:
ein ganz verzogenes altes bänkchen
vor einer kirche, auf das die morgensonne fällt.
und während ich dort heute morgen
entspannten anlauf für den tag nahm,
ließen mich zwei gedanken nicht los.
der erste galt shina.
möge hoffentlich alles gut gelaufen
und sie auf gesundendem weg sein.
ich wünsch es ihr so sehr.
der zweite war sowohl allgemeiner wie spezieller natur:
es herrscht ein eklatanter mangel
an zärtlichkeit auf dieser welt.
just als ich ihn dachte,
wünschte mir plötzlich jemand fröhlich
einen guten morgen.
es gibt tatsächlich noch waschechte hippies -
nach höchst angenehmem plausch
verblieben wir unverbindlich bei
mittwoch und donnerstag morgen
und gutem wetter beim kirchenbänkchen.
mit handschlag .....
und als ich lächelnd richtung schule weiterwanderte,
hatte ich plötzlich eine erscheinung.
direkt vor mir schritt sie,
als wandelte sie durch heißes afrika.
gehüllt in wundervoll bunte tücher
in der tracht des kontinents.
afrikanische damen haben ganz eigene art,
tücher zu wickeln.
da stehen überall muntere zipfel ab -
geht weniger um verhüllen, als um winken.
und wie ich sie noch von hinten bewundere -
sie schritt wirklich, als ginge sie direkt nach saba -
drehte sie sich plötzlich um und strahlte mich an.
da war's doch tatsächlich meine afrikanische lady
aus dem kurs! bislang kannte ich sie nur in jeans.
die sonne lockt's hervor .....
und noch was hab ich entdeckt.
am görlitzer bahnhof gibt's einen italiener
in einer begrünten alten abbruch-baugrube.
mit bauwagenausschank und liegestühlen unter bäumen.
richtige oase mitten in der asphaltwelt.
wozu in die ferne sehnen,
wenn doch leben überall stattfindet?
lieber himmel, bitte auch dort,
wo heute darum gerungen wird.
aye.
Sun-ray - 8. Mai, 16:23
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks


Trackback URL:
http://sunray.twoday.net/stories/4916006/modTrackback