nach-denken

vermutung

.
ich vermute mittlerweile, dass über 90%
aller zwischenmenschlichen probleme
auf missverständnissen beruhen.
möglich, dass dies eine naive annahme ist,
doch genau so kommt es mir nun mal vor.
.

hm

.
Frage: Wie blind kann Mensch sein?

Antwort: Blinder als jeder Maulwurf.
Weil er sich grundsätzlich für sehend hält.

konsequenz

.
Wenn ein Mensch tief innerlich
weder an Glück noch Sinn glaubt,
ist es ihm unmöglich,
sich und in der Folge ein Du
in ganzer wundervoller Tiefe zu entdecken.
Alles, was er tut -
und sei es noch so guter Absicht -
bleibt wohlgemeint an der Oberfläche.

Wie traurig.

aussitzen

.
ich will nicht mehr retten,
was sich
nicht retten lassen will.
würde es sich
retten lassen wollen,
wäre es
kein erbärmliches retten,
sondern aug in aug
in allen ehren.
aber es besteht
auf erbärmlich.
und verhindert damit
sowohl als auch.

wie tief gesunken
ist ein mensch,
der nichts und niemandem
gönnen kann,
was der himmel schenkt,
weil er nur sieht,
was er selbst
seiner ansicht nach
verdient hätte?
der salz auf schnecken streut,
weil diese sich
unbeschwert tummeln,
ohne ihm thron zu bauen,
der sie überragt?
und am nächsten tag
frömmelnd vor aller augen
betet?

wie verderbt ein gemüt,
das nicht lockerlassen kann,
weil kontrolle sein credo ist?
ordnung - zucht - gleichschaltung.
und dort,
wo leben widerspenstig zuckt,
hängt man einfach schild dran:
'alles absicht und gewollt.
von mir.'
damit hebelt man -
vermeintlich -
schon die idee
von opposition aus.
und suhlt sich darob
im erguss
vermeintlich gelungenen
geniestreichs.

wieviele jahre
geht das schon so?
ohne belang.
ich habe langen atem.
und vertrauen,
das tiefer reicht
als nur bis zu mir.
das spiel
war schon entschieden,
bevor es überhaupt begann.

und darum lasse ich
gelassen wuseln,
was sich immer schneller
selbst überholt.
manches will einfach
ausgesessen werden.
ich sitze gut.

nix verstahn

.
menschen, die sich selbst nicht wertschätzen,
hierfür jedoch hofiert werden wollen,
liefern wahlweise geißel, panoptikum oder reha.

wo ich mich verletzt fühle,
will mir der himmel erzählen,
was ich noch nicht weiß - über mich.

was ist so schwer daran,
herausforderung statt zumutung zu sehen?

lebensfluss

.
Mal wieder bisschen was in ureigener Sache. Könnte entsprechend lang werden. Was gern als höfliche Vorabwarnung verstanden werden darf. ;o)

Der Unterricht macht mir mehr und mehr Freude. Nie hätte ich gedacht, das einmal aufrichtig so sagen zu können. Dabei spielt nicht mal Rolle, ob es kleine oder große Schöler sind. Ich lass mich in voller Präsenz reinfallen und guck dem Wachsen zu.
Gestern führte ich sogar 25minütiges Gespräch mit einer Gymnasiallehrerin, die der Ansicht war, sie müsste sich bzw. ihre Position mir gegenüber vehement behaupten. Vermutlich denkt sie seitdem, es sei ihr gelungen - was von Vorteil ist. Meinereine fuhr doppelte Schiene: einerseits die Dame besänftigen, ohne eigenen Boden abzugeben, andererseits offen mit den Schölern reden und neue Strategie entwickeln, die ihnen, mir und Hinterhof gleichermaßen zugute kommt. Konstruktive Gratwanderungen bringen mein Blut zum Prickeln.

Ich hab noch einen Nachwuchspoeten entdeckt. Ein köstliches Bürschchen, dem ich vor geraumer Zeit Links zu mir sehr wertvollen Lebenspoesieblogs gab. Gestern erzählte er mir, dass er sie seitdem jeden Tag besucht. Und im übrigen eine Präsentation über den Mond machen möchte, weil dieser ihn neulich zwischen Häuserschluchten voll und rund erwischte. Ja, wir sind immer noch in Neukölln.

Und die Damenvereine machen mich auch richtig glücklich. Geben und Nehmen - immer unbefangener. Ich liebe es, jede Einzelne kennenzulernen. Ich zeige ihnen, wer ich bin und sie zeigen mir, wer sie sind. In so wohltuend heiterer Atmosphäre, dass zuweilen sogar Tränen fließen können, denen nicht süßlich, sondern respektvoll begegnet wird. Und lernen funkt so: 'Liebste Mukadder - du und ich wiederholen diesen Satz jetzt so oft, bis deine Zunge ihn kennt' - Antwort: 'Ja, Schatz.'

Mag so zusammengefasst sehr schwelgerisch wirken. Aber es ist wirklich so. Nach jedem Unterricht möcht ich eigentlich nur tanzen, so zufrieden macht mich dieses Tun.

Ja, und dann gibt's prompt kleine Erinnerungen, wie das Leben anderswo spielen kann. Ich sitz entspannt lesend im türkischen Café (dort plauscht es sich mittlerweile auch ganz gelöst), am Nachbartisch eine leicht ausgemergelt spitzig wirkende Gästin. Noch während sie an ihrem Nudelauflauf knabbert, spricht sie mich an. Und hört nicht mehr auf zu sprechen. Ich erfahre alles, was sie 20 Minuten lang für wert hält, es ohne Punkt und Komma über mir auszuschütten. Ein nicht versiegender Plapperfluss, gemischt aus Anbiederei, seltsamer Weltsicht, schlechten Haaren (von wegen nirgendwo ein gutes lassen können) und Selbstinszenierung.

Ich reagiere kaum, verstehe auch ganz viel nicht, weil der Plapperfluss mein Aufnahmevermögen einfach übersteigt. Und ich außerdem so gar keine Lust verspüre, mich in ihre Welt miteinbeziehen zu lassen. Dreimal widme ich mich demonstrativ meinem Buch, dreimal wird es ignoriert. Eigentlich wollte ich bisschen länger verweilen, ergreife aber irgendwann die Flucht.

Später, als ich die letzten 5 Haltestellen nachhause laufe (seit einiger Zeit laufe ich wieder viel, weil man so schön dabei denken und gleichzeitig seine Beine spüren kann), kommt sie mir wieder in den Sinn. Es gibt definitiv Menschen, die mir schlichtweg Greuel sind. Noch später genieße ich Anblick und Ruhe meines üppig blühenden Balkönchens (heute beobachtete ich zum ersten mal, wie ein Marienkäfer aus seiner Larve schlüpft). Keine Ahnung, wie sich Langeweile anfühlt - ich kenne dieses Gefühl nicht. Obschon ich oft einfach nur sitze und Gedanken fliegen lasse.

susanna_1
denken klettert genauso gern an allem entlang,
was begegnet, wie die liebreizende susanna


Ähnlich ist es mit der Einsamkeit. Türlich gibt's sehnsuchtsvolle Momente, aber die gelten ganz anderem als ablenkender Gesellschaft. Dieser oft beobachtete Drang, immer in Bewegung und möglichst mit anderen zusammensein zu müssen - auch den kenne ich nicht. Da sind meine Schöler, mit denen ich sehr viel rede; einige wenige Menschen, mit denen ich sehr gern zusammen bin; anregende 'Zufallsbegegnungen', die mir der Himmel so häufig schickt (sogar die Spitzige war ja unterm Strich gedankenanregend) und ansonsten fühle ich von ganzem Herzen dankbar um die Ruhe und den Frieden meines Lebens.

Von klein auf in Fremdwirbeln mitgerissen, war der jugendliche Wunsch, man möge mich bitte in die vatikanische Bibliothek einschließen, ein sehr aufrichtig gefühlter. Selbst heute kann ich ihn noch nachvollziehen. Tatsächlich genieße ich mir angenehme Gesellschaft über alle Maßen. Noch viel mehr, seitdem ich als Ausgleich Ruhe und Rückzug ganz selbstverständlich leben kann.

leuchtkraft

An dieser Stelle des Gedankenschweifs stolpere ich über Briefthema anderswo. Ja, ich verstehe das Bedürfnis nach Kontakt - auch in meinem Leben gibt es Menschen, an die ich öfter denke und die ich eigentlich auch gerne hie und da mal kontaktieren würde. Einfach deshalb, weil sie mir wichtig waren und in diesem Sinne immer noch sind.
Ich kontaktiere sie nicht. Ganz bewusst. Denn mein Leben ist ausgefüllt, wie es ist und das jeweilige Hier und Jetzt hat stets Vorrang. Sollte jemand aus der Vergangenheit erneut aktuell wichtig werden, weil der Himmel weitreichende Pläne kennt, dann wird sich Kontakt von ganz allein ergeben.

Briefe ..... gäbe es kein Internet, würde ich vielleicht welche schreiben wollen. Vermutlich aber eher nicht. Tatsächlich schreibe ich schon seit geraumer Zeit fast nur noch solche, von denen ich denke, dass sie sich nicht vermeiden lassen. Wenn ich das Bedürfnis habe, über mich zu erzählen oder jemandem was zu sagen, tu ich das am liebsten vis-à-vis oder hier im Blog oder eben anderswo, wo ich mich wohl fühle. Und was ich für mich behalte, bleibt nicht grundlos bei mir. Ich hab kein Bedürfnis nach exklusivem Austausch, u.a. weil ich keinen Sinn in solchem sehe. Bei direkten Begegnungen ist das anders.

Zuweilen wirft mir der ein oder andere Mitmensch Seelenstriptease vor. In der Regel sind dies Menschen, die lieber Briefe schreiben, bzw. telefonieren. So wie ich Gründe habe, keine schreiben zu wollen und nur sporadisch gern telefoniere, haben sie die ihren, nicht offen vor aller Welt kommunizieren zu wollen. Beides hat seine Berechtigung. Und ich meinerseits vertraue darauf, dass sich - sollte es wirklich wichtig sein - immer ein Kommunikationsweg findet.

Und jetzt hole ich mir Kuscheldecke und dicken Pullover, damit ich paradiesischen Freisitz noch bisschen länger genießen kann. Die Amseln singen gerade so schön, und alle Blümelein leuchten. Ich besprühe sie seit einiger Zeit mit gut besprochenem Wasser. Sie scheinen es sehr zu mögen. :o)

prunk2

und natürlich ein pflänzchengruß ans schwesterchen ..... ;o)

papapapap
guck - zwei schoten hat sie schon .....

summa sumarum

.
nachdem ich jetzt ganz viel
gesammelt und geschreibdacht hab,
das mir vorrangig wichtig war
(unzumutbar lang) -
bleibt vorerst nur eine frage übrig:

wie kann es angehen,
dass menschen eher bereit sind,
drastisch an die öffentliche sonne zu hängen,
wo diese niemals scheint,
während sie über ihre gefühle
nicht zu reden wagen?
noch interessanter:
wie kommt's, dass ihnen dieses hinken
ganz selbstverständlich vorkommt?

ich verstehe es nicht wirklich.

colla-gen

.
Inspiration funkt ja so:
Mensch nimmt sinnlich wahr,
lässt sacken und wartet geruhsam,
was das mit ihm macht.
Oft macht's ganz unverhofftes mit ihm.
Dann keimt da plötzlich was,
verbindet sich mit anderem
und eh sich Mensch versieht,
staunt er plötzlich über Pflänzchen,
welches fröhlich eigenmächtig
durch ihn hindurch ans Licht räkelt.

Gestern betrachtete ich ein Bild.
Eines, von dem ich instinktiv wusste,
dass es etwas mit mir machen würde.
Nachdem ich es vertrauensvoll
Synapsen und Unterbewusstsein
zur Hege und Pflege überließ,
hat's tatsächlich gerade Keimling geschoben.
Wachstumshormon war u.a.
dieser wundervolle Beitrag von Frau Tja.
(Sie hat's aber auch drauf,
immer wieder zu entzücken .....
Anmerkung entzückter Setzerin)


Hmhmhm - wie krieg ich für das Pflänzchen,
welches ganz eigenartiges ist,
jetzt bloß passenden Topf? Mal gucken.

Ich fang am besten mit dem inspirierenden Bild an.
Es trägt den Titel "Haus sagt Nein".
Beim Draufschauen dachte ich spontan:
'Och - schade eigentlich .....
hätt ihm gut zu Gesichte gestanden,
Ja zu sagen. So bleibt es halt Trutzburg.'

Vorhin nun ging mir plötzlich durch den Kopf,
dass die Medaille ja auch eine Kehrseite hat.
Neinsagen ist bekanntlich eine Kunst,
die längst nicht jedem auf Anhieb gelingt.
Manches mal muss man sie verdammt lang üben.
Was nicht an der Phonetik liegt,
sondern am begleitenden Fahrwasser des Neinsage-Aktes.
Besonderen Tiefensog hat dieses dort,
wo Trutzburg herrscht,
die man eigentlich nie haben wollte.
Irgendwie ist man halt zu ihr gekommen -
ein bisschen wie die Jungfrau zum Kind.
Zumeist besteht ihr Mauerwerk aus
Enttäuschung, Verpasstem, Angst und Unsicherheit.
Wer will denn sowas haben? Niemand.
Also beschließt man so wacker wie planlos,
aus dröge dräuendem Mauerwerk
lebensoffenes Selbstzuhause zu machen.

Größtes Problem dabei ist,
zu erkennen, was man tunlichst behält
und wovon man sich besser flink trennt.
Man hat noch nie zuvor solches Projekt unternommen
und steht entsprechend ratlos davor.
Klar gibt's da eine Innenstimme,
und man weiß auch, dass die der Wegweiser ist.
Aber herrje, im Moment kräht die vor allem,
was man nicht will - nienienie wieder.
Quasi Auftakt zum Alternativplan,
aber noch lange nicht solcher.

Während man also noch steht und guckt
und bisschen sehr orientierungslos wirkt,
taucht plötzlich rege interessierte Gesellschaft auf.
Flugs werden Ratschläge erteilt,
bunte Bilder von irgendwelchen Villen gezückt,
Unterstützungsbereitschaft und Mithilfe signalisiert.
Boah ey - die Welt ist doch gut!
Dankbar hört man dem einen wie dem anderen zu,
nimmt sich all die wertvollen Erfahrungswerte
und essentiellen Anregungen angemessen zu Herzen
und ist im übrigen einfach nur froh,
nicht mehr allein vor dem Trutzdingens zu stehen.
So viele nette Menschen.
Und alle meinen es gut mit einem,
haben scheinbar nur darauf gewartet,
hilflosem Töffel auf Hausumbaubeine zu helfen. Toll!

Was passiert dann?
Nun, das Trutzdingens mag sein wie es will -
es ist und bleibt das eigene.
Und längst nicht alles an ihm ist grundverkehrt.
Eigentlich das wenigste.
Im Grunde genommen bräuchte man
nur hie und da neuen Durchbruch schaffen,
das ein oder andere Fenster vergrößern
und das ganze fröhlich begrünen.
Stattdessen sieht man sich plötzlich
mit Entkernungsvorhaben konfrontiert,
das vieles verspricht, was man sich nur
bedingt vorstellen kann.
Doch die hilfsbereiten Fachleute um einen her
schwärmen so überzeugend von Totaloperation,
dass man sich mit den eigenen Bedenken
fast noch kleiner vorkommt als noch kurz zuvor.
Also lässt man sich drauf ein.

So, und an genau der Stelle
spann ich jetzt den Bogen zum Zwist
zwischen Delacroix und Ingres.
Ersterer ein Virtuose des Farbenrausches,
letzterer einer der ausdrucksvollen Linienperfektion.
Der Krieg, den sie darob inszenierten,
mag ihnen beiden zwischenzeitlich
letzten Nerv geraubt haben -
mit etwas Abstand, den sie ja wohl
in tiefstem Innern auch beide hatten,
war er einfach nur unterhaltsames Spektakel.

Viel bemerkenswerter als Hähnchenkampf
scheint mir anderes zu sein.
Nämlich die Unterschiedlichkeit der Charaktere.
Für Herrn Ingres war die Linie
eine Frage der Ehre - ohne Wenn und Aber.
Nicht, weil er es irgendwann willkürlich beschloss,
sondern weil sein Wesen es so verlangte.
Selbst wenn er es anders gewollt hätte -
er war schlichtweg farbüberfordert.
Der Preis für die Sensitivität seines Zeichnens.
Und andersrum wird auch Schuh draus:
Herr Delacroix, der den Rausch der Farben
zum Leben benötigte wie die Luft zum Atmen.
Unvorstellbar, dass er auf sein Schwelgen verzichtete,
um sich detailverliebt Linienleidenschaft hinzugeben.
Jeder Versuch des einen wie des anderen,
vom eigenen Sosein abzuweichen,
wäre Vergewaltigung des jeweiligen Selbst gleichgekommen.
Schlichtweg undenkbar, hätte doch solche
Nein-Verweigerung beide Potentiale verhindert.

Insofern haben die beiden echten Geniestreich gelandet.
Jeder für sich entwickelte unbeirrbar seine Virtuosität.
Und aus der Unterschiedlichkeit schnitzten sie
unterhaltsames wie marketingträchtiges Spektakel,
das ihnen Ansporn und den Zuschauern Gaudi war.
Ob sie sich dessen bewusst waren?
Vermutlich im Eifer jeweiligen Gefechts nicht -
Authentizität, die Unterhaltungswert
wie Schaffenskraft zugute kam.
Aber insgeheim wussten sie um ihre Gleichrangigkeit.

Um meinen Bogen restzuspannen:
Die Crux liegt nicht in der unterschiedlichen
Vorstellung von Umbaumaßnahmen.
Auch nicht darin, wer schon Umbauerfahrung hat bzw. nicht.
Crux fällt erst dann an, wenn man der
vorübergehend orientierungslosen Innenstimme
weniger über den Weg traut,
als vermeintlichen Ratgebern und Wegbereitern.
An der Stelle braucht es selbstbewusstes Nein.
Ohne dieses kann's kein amüsantes Spektakulum
am Bauzaun geben. Und ohne solches
landen alle Beteiligten in niederdrückendem Ernst.
Den wiederum braucht man noch weniger
als vorhandene Trutzburg, die so ja noch trutziger wird.

Ha! Ich krieg sogar ein Fazit hin!
Nämlich dieses: Komme, was da wolle -
Nein sagen ist ungeheuer wichtig.
Und es spricht rein gar nichts dagegen,
sich selbst als tragendes Element
des eigenen Gesamtkunstwerks zu verstehen -
genau so, wie man jeweils ist.
Dadurch schenkt man dem Werk Gehalt,
auf den dieses sonst keine Chance hätte.
Inszenierungen, die vom biederen Ernst wegführen,
indem sie solchen vorgeben, sind dabei unverzichtbar.
Diese Welt ist nun mal ein Theater.
Und jeder Tag Premiere, die auch dann behagen mag,
wenn grade Drama auf dem Programm steht. :o)

Joah, nu bin ich durch - soweit ich sehe.
Vielmehr ist das Pflänzchen vom Anfang im Licht.

beschwerde

.
haste frau, erlebste was - biste frau, sowieso.
und humor ist, wenn man trotzdem lacht.
hüben wie drüben.

da hab ich in den letzten tagen
so stattliche abrissarbeit geleistet,
weder schweiß, noch tränen gespart -
mindestens mental ging's bis auf's blut.
alles im hinblick darauf,
dass aus unerträglichem bekömmliches wird.
und wat is?
gut, dass ich mal drüber gesprochen hab,
easy-going-plan kann ich jedoch einpacken.
und hab keinen plan b in petto.
außerdem hat mein-kata auf's sofa gekotzt.
geputzt ist auch noch nix,
dafür läuft die waschmaschine beruhigend.
also zurück zum eigentlichen,
auf dass der wohlstand nach eigenem plan wächst.

dunkle karte des tages ist der 'rebell' -
okay, der ist zumindest zur hälfte schon begraben.
die lichte ist der 'visionär',
ausblick 'schönes leben'.
warum zum teufel haben visionäre
eigentlich immer diese undankbaren jobs,
bei denen es drum geht, rechtwinkliges zu runden?
damit handelt man sich nicht nur
jede menge kopf- und herzschmerz ein,
sondern muss sich auch noch von all jenen,
die rechten winkel für natürlich halten,
als hoffnungslos neben de kapp zeihen lassen.
und als sei das alles nicht genug,
auch noch großherzig und -geistig drüber stehen.
ich will auch endlich mal kleinlich sein dürfen,
ohne mir dabei lächerlich vorzukommen.

soviel aus der beschwerdeabteilung.
unnu langsam zur vision vorarbeiten,
von der ich nicht weiß, wie genau sie aussieht,
nur dass es sie gibt und
dass sie dringlich auf den weg gebracht werden will.
ach ja, und natürlich, dass meinereine
aus nicht wirklich nachvollziehbaren gründen
antscheinend irgendwie an ihr beteiligt ist.
vermutlich als rad unterm zug,
ohne das er keiner wäre,
welches sich aber trotzdem
mit funken, abrieb und traglast begnügen muss.
ich hadere mit diesem non-stop-job,
der mein leben ist!
am meer sitzen immer nur die anderen.

beschwerdeabteilung zu.

entgegen .....

..... allen löblichen vorsätzen,
pflege ich heute faultag.
solchen, an dem ich mich
durch alle möglichen und unmöglichen blogs lese
und zwischendurch maniküre hingebe.
oder ist es eher umgekehrt?
nägel wachsen immer so schnell -
sie wieder auf freundliches maß runterzufeilen,
kann man fast unter arbeit verbuchen.

jedenfalls schmökere ich dies und das
und stelle anlässlich der letzten lackschicht -
die dem bordeaux das funkeln ferner galaxi verleiht - fest,
dass es mir ein heidenvergnügen bereitet,
bei ganz vielem nicht mitzumischen.
fast schon ein diebisches heidenvergnügen.
dabei seh ich mich doch grundsätzlich
eher im lager der exhibitionisten,
denn jenem der voyeure beheimatet.
tatsächlich ist es auch weniger das zuschauen,
welches mich schmunzellächeln lässt,
als die gewissheit, mitmischen nicht zu brauchen.
zuweilen liegt ungeheure süße darin,
gedanken und gefühle für sich zu behalten.

uiii, glitzert das faszinierend ..... :o)

licht - schatten

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angestrahlt

21

beleuchtet

Eigentlich sollte man...
Eigentlich sollte man annehmen, dass Menschen, die...
die_huepfdohle - 8. Jul, 22:51
erschreckend? inwiefern? eigentlich...
erschreckend? inwiefern? eigentlich liegt doch große...
Sun-ray - 8. Jul, 22:43
fänd ich noch viel...
fänd ich noch viel besser! :o))
Sun-ray - 8. Jul, 22:39
Ich stimme deiner Vermutung...
Ich stimme deiner Vermutung zu! Und ich find es manchmal...
die_huepfdohle - 8. Jul, 22:38
:~) Oder am WE vis a...
:~) Oder am WE vis a vis :~)
sa_e_touran - 8. Jul, 22:30
wäre vielleicht...
wäre vielleicht wirklich das beste. nur bitte...
Sun-ray - 8. Jul, 22:17
unglaublich - jetzt spielt...
unglaublich - jetzt spielt dieser unbekannte mensch die...
Sun-ray - 8. Jul, 21:47
klar
. es hat abgekühlt. und geregnet. ganz klar ist...
Sun-ray - 8. Jul, 21:45
ach, könntst mich...
ach, könntst mich ja mal beißen lassen ja,...
eisenia - 8. Jul, 21:18
Wie wärs denn mal...
Wie wärs denn mal mit Telefon, liebe Sunray ? :~)
sa_e_touran - 8. Jul, 21:16
und für den fall,...
und für den fall, dass du nicht verstehst, was...
Sun-ray - 8. Jul, 20:58
Hmmm ... vielleicht doch...
Hmmm ... vielleicht doch mal Telefon ?
sa_e (anonym) - 8. Jul, 20:57
schade, dass du es nur...
schade, dass du es nur unter dem ego-gesichtspunkt...
Sun-ray - 8. Jul, 20:43
wieder daaa ..... jajajaaaa...
wieder daaa ..... jajajaaaa ..... giggel und unterbreite...
Sun-ray - 8. Jul, 20:23
Schade, meine Liebe,...
Schade, meine Liebe, daß Du auf sowas hoffst. Nicht,...
sa_e_touran - 8. Jul, 20:15
wieder da! wie schön! ich...
wieder da! wie schön! ich drück dich! deins. freude...
eisenia - 8. Jul, 19:47
ich verlier die hoffnung...
ich verlier die hoffnung nicht, dass du es irgendwann...
Sun-ray - 8. Jul, 19:38
war auch nicht wirklich...
war auch nicht wirklich gut - aber das dafür voll...
Sun-ray - 8. Jul, 19:37
Was Du immer aus meinen...
Was Du immer aus meinen Ausrufezeichen machst ... Ist...
sa_e_touran - 8. Jul, 18:57
Oh wie schön - Du...
Oh wie schön - Du lebst wieder. Das hat ja gestern...
steppenhund - 8. Jul, 15:52

besuch

Formales:

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Zuletzt aktualisiert: 8. Jul, 22:51

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