saft & kraft

also manchmal .....

..... kann mensch sich wirklich nur schmunzelwundern.
da ist mein erster gang des tages -
quasi nur in hemd und sonst gar nix -
hinaus auf den freisitz.
und worauf fallen meine ausgeschlafenen augen
wie ferngelenkt in nachbars hinterhof?
eiapopeia ...... :o)

ommm

er war so zuvorkommend,
tatsächlich solange still zu verharren, bis ich hastend
die digi gefunden und heimlich fokussiert hatte.

tja, und so sieht sonstiges paradies derzeit aus:
lenz1

und weil noch alles so lütt ist,
hab ich tand und geschmeide aufgehängt -
da:
lenz2

und da auch:
lenz4

und natürlich dort:
lenz3

nein, ich bin kein chronischer weihnachtsfreak,
steh nur auf glitzerndes und rosenkugeln sowieso.
:o)

mal ganz spontan ..... ;o)

.
folgende erotische geschichte schrieb ich letzten sommer -
angeregt durch einen wundervollen menschen,
der mir seit vielen nächten
ungeahnte entdeckungsfreuden schenkt.
aus gegebenem anlass - nämlich einer diskussion
bei herrn waschsalon - stelle ich sie nun hier ein.
natürlich auch in der hoffnung,
dass sie den ein oder anderen leser tiefer
als nur unter der gürtellinie berührt. ;o)
.
.
fremdvertraut

Der Herr zu meiner Linken ist reizend. Der zu meiner Rechten auch. Erst plauderte ich mit dem einen, dann mit dem anderen – jetzt plaudern wir zu dritt. Und während sie darob näherrücken und das Plaudern zu allseitig anregendem Plänkeln wird, sinniere ich insgeheim über das Wort „reizend“. Meine Großmutter fand umhäkelte Taschentücher reizend, meine Mutter sehr viel später Blümchenmuster – und was reizt mich? Vieles. Im Moment aber besonders eines: die zunehmende Wärme unterm blütenweißen Tischtuch. Und wie diese nachhaltig von ganz tief unten immer höher bis in meinen Kopf steigt, auch die vielsagenden Zwischenblicke von Links und Rechts, welche sich allenfalls hie und da durch gewisse Konkurrenzlastigkeit trüben.

Gerahmt von sowohl schmeichelnder wie tief glühender Wohlbefindlichkeit, zielt und trifft mein Lächeln aufrichtigst ins jeweilige Schwarze. Bitte verlange jetzt niemand von mir eine Entscheidung – ich finde alles goldrichtig wie es gerade ist. Und bin gespannt, wie die Herren das Dilemma, welches nicht das meine ist, wohl lösen werden. Ihm zur Rechten scheint dringender an zielgerader Lösung gelegen zu sein, als dem zur Linken, dessen amüsanter Erzählung ich aufmerksam lausche, als es an meinem ihm abgewandten Bein plötzlich fühlbar wärmer wird. Während ich also seinen Worten folge, spüre ich ebenso konzentriert jener Hitze nach, die sich Knie an Knie anderwärts auszubreiten beginnt. Und als gäben Knie und Unterschenkel der Hitze nicht genügend Nahrung, gesellt sich noch eine Hand hinzu, die sich diskret und wie zufällig auf meinen Schenkel legt. Ganz ruhig liegt sie dort – für ungefähr 10 Herzschläge. Dann spüre ich sanften Daumen zärtlich streicheln.

Statt mit anständigem Ruck auf Abstand zu gehen, wende ich mich dem gesprächigen Herrn noch etwas aufmerksamer zu, was nicht ohne körperhafte Annäherung zu jenem rechterhand geht. Wer könnte mir verübeln, dass sich meine Schenkel bei solchem Konversationsspagat fast zwingend öffnen? Wie gebannt hängen meine und die Augen kosender Seite nun an den Lippen des Erzählers. Ich lausche Worten, die ich kaum verstehe, während jene Finger zart, doch unaufhaltsam die Innenseite meines Schenkels erforschen. Sie lassen sich Zeit und mir damit die Chance, nicht völlig verständnislos zu schauen. Das Spiel scheint entschieden, und fast tut mir jener reizende Plauderpartner leid.

Glücklicherweise bleibt es ein nur kurzer Moment des Mitgefühls, denn just, als ich seiner gewahr werde, schiebt sich von links ausgleichende Gegenwärme auf meine Haut. Ohne auch nur im Satz zu unterbrechen, plaudert betreffender ungerührt weiter, während sich seine Hand ebenfalls erst sanft, dann aber fühlbar fest auf meinen Schenkel legt. Zur Rechten werde ich sanft gekost, zur Linken spüre ich gewisse Dringlichkeit. Und während ich beides getrennt und doch so wundervoll in mir vereint in vollen Zügen genieße, nicke ich sowohl dem einen wie dem anderen ermutigend zu, als sei er der jeweils Einzige auf der Welt. Bin ich darum ein Miststück? Wohl kaum. Wo sich einer zum glühenden Spiel entschließt, steht dem anderen selbes Recht zu. Und ich habe weder mit der einen, noch der anderen Seite ein Problem. Au contraire jagt mir jeweiliges Fingerspiel heiße Schauer unter die Haut, denen ich keinesfalls entkommen möchte. Und so sitze ich mit mittlerweile so gar nicht mehr anständig, dafür umso empfänglicher gespreizten Schenkeln inmitten Konversation, die sich um unverfängliche, weil nichtsahnende Leichtigkeit bemüht.

Die Herren begegnen sich mit verstohlen siegesgewissen Blicken. Ich strahle beide charmant an, als wüsste ich von nichts. Und derweil wir weiterplaudern und jeder meint, mein verklärter Blick gelte allein ihm, kann ich mich innerlich vor Lachen kaum halten. Jedes Paar Beine hat ein Ende. Unten sowieso, oben noch mehr, weil so viel enger. Und jede Reise hat ein Ziel. Es kann sich allenfalls noch um Minuten handeln, bis meine so anregenden Gesprächspartner feststellen werden, dass sie das selbe Ziel haben. Mit weit geöffneten Sinnen verfolge ich den Wettlauf. Beide scheinen sich absolut sicher zu wähnen, denn jeder von ihnen lässt sich Zeit. Die linke Hand auf der rechten Seite wird nicht müde, zartes Fleisch am Strumpfrand zu kosen, die rechte linkerseits massiert dagegen meinen Schenkel mit so kräftigem Druck, als hinge sein und mein Leben davon ab. Nun, soweit es mich betrifft, hängt mein aktuelles Leben an beiden Seiten. Und weil dem so ist, sehe ich mich außerstande, einer den Vorzug zu geben. Stattdessen gebe ich mich dem so unterschiedlichen Reiz und der leisen Vorfreude auf überraschende Begegnung hin. Mittlerweile voll der Hoffnung, sie möge weder hüben noch drüben zu schockiertem Rückzug führen.

Als hätte er meine Gedanken gelesen, entscheidet sich der Liebhaber sanfter Berührung plötzlich für gezielten Vorstoß. Mit beruhigender Handfläche umspannt er mein Schenkelinnen und streichelt sacht mit kleinem Finger über inzwischen verräterisch feuchte Empfänglichkeiten, die mich just in diesem Moment am liebsten aufstöhnen lassen möchten. Gibt es intensiveres Fühlen als das jenseits hauchdünnen Hindernisses? Ja, gibt es - aber nicht in diesem Moment. Ich atme sichtlich tief durch und setze hüben wie drüben die entspannte Konversation fort, was mir beiderseits anerkennendes Lächeln einträgt. Und derweil ich mir nichts sehnlicher wünsche, als dass liebkosender Finger fortfahren möchte in seinem köstlichen Tun, wünsche ich mir ebensolches für die Hand, die meinen Schenkel massiert, als sei er das El Dorado aller Schenkel.

Just als ich eine möglichst souveräne Bemerkung ins Gespräch werfe, stürmt die bislang so zarte Hand letzte Bastion. Fast verschlucke ich mich, als ich sie plötzlich nicht mehr nur sehr nah, sondern überaus intensiv forschen und eintauchen spüre. Und als hätte mein Gespiele zur Rechten die Zeichen der Zeit erkannt, lockert sich im selben Augenblick sein Griff und fährt zielstrebig dorthin, wo er sich höchstens noch für zwei Sekunden allein am Ziel der Begierde wähnt. Keine Sekunde Aufschub mehr, kein Countdown – nichts. Was bleibt, ist der Moment nackter Wahrheit. Und während ich mich willig dem einen Wohltäter öffne, bleibt gerade noch Zeit, dem anderen verständnisheischenden Blick zu schenken. Dann schließe ich die Augen und harre hingebungsvoll der Dinge, die sich ab sofort losgelöst von mir ereignen. Nicht ohne Stoßgebet: Ach möchten mich diese Hände, die bis eben nichts voneinander wussten, doch bitte nicht verlassen!

Sie tun es nicht. Als hätte das Universum die Zeit für einen Wimpernschlag eingefroren, verharren sie ganz still. Ich fühle und weiß und will es wissen. Und so öffne ich todesmutig die Augen. Gerade noch eben fange ich beiderseitige Überraschung ein, dann aber unendlich erleichtert erst einverständiges Lächeln von hüben, gefolgt von ebenso zuträglich ermunterndem drüben. Die wohltuenden Finger bleiben, wo sie sind und indem ich gewahr werde, dass sich gerade mein hitzigstes Sehnen erfüllt, seufze ich unendlich erleichtert auf. Nie war gemeinsames Lächeln so befreiend wie dieses. Wir wissen es alle drei: Ab sofort folgt köstliches Spiel neuen Regeln.

Vom ablenkenden Konversationsdruck befreit, lehne ich mich spürbar entspannt ein wenig zurück, nicht ohne meine Beine nachdrücklich hüben wie drüben anzuschmiegen und mein Becken empfänglich kosenden Händen entgegenzuschieben. So wundervoll fühlen sich diese auf feuchtzarter Mitte an, dass ich unwillkürlich leise aufstöhne. Ob die beiden weiterhin über Tagesgeschehen oder Weltpolitik parlieren – mir ist alles eins, solange sie nicht von mir ablassen. Meine Sorge erweist sich als unbegründet. Finger zupfen erst sanft, dann zunehmend drängend an schwellenden Lippen, tauchen wie beiläufig in rosigen Spalt, umspielen keck blühende Perle. Mein Atem wird heftiger, mein Seufzen lauter.



Da fällt mir plötzlich wieder ein, wo wir so intim spielen. Privatraum, ja – aber da waren noch mehr. Und genau in dem Moment, als ein kräftiger Finger – unmöglich zu sagen, wem er gehört - tief in mein Innen stößt, öffne ich erschreckt und verzückt zugleich die Augen. Und schaue direkt in die meines Gegenübers. Bis eben hatte ich ihn kaum wahrgenommen, nur irgendwann registriert, dass er in angeregtes Gespräch mit seiner Tischnachbarin vertieft war. Sie scheint mittlerweile verschollen, auch sonst ist niemand da. Allein sitzt er mir vis-à-vis und sieht mich aufmerksam an. Wie lange wohl beobachtet er mich schon, vielmehr uns? Schwer zu sagen, doch das Glitzern in seinen Augen und ein kleines Lächeln in den Mundwinkeln legen nahe, dass nicht erst seit diesem Moment. Und sie verraten noch mehr: Zustimmung und Ermunterung von vierter Seite.

Wenn das so ist - ich erhebe keinen Einwand. Und während sich jener Finger unbeirrt immer wieder in enges Nass schiebt und mir bei jedem Vorstoß Schauer durch mein Innen jagt, lächle ich direkt in die Augen, die mich nicht mehr loslassen. Längst schon ist es kein denkendes Lächeln mehr, wütet doch in meinem Innern heftiger Sturm, der mich jeglichen Sinns für Oben, Unten, Links und Rechts beraubt. Da ist nur noch Fühlen und lüsternes Wollen nach mehr in mir. Und weil diese Augen so verheißungsvoll tief glitzern, lasse ich endlich ganz los. Was kümmert mich noch Etikette, die wir längst schon brachen? Mein ganzes Denken dreht sich nur noch um drängendes Fingerspiel unter angeblich unschuldigem Weiß; Flammen, die durch mein Innen jagen und die ich ungefiltert in beobachtende Augen brennen lasse. Hände walken und kneten meine Schenkel, ziehen an Lippen, graben sich in willig nasse Tiefe, benetzen Hinter- und Vordertür. Süße Pforten, die wie Sorbet in der Sonne schmelzen. Wen kümmert, ob und was das Tischtuch bedeckt, hochgeschobener Rock ist nur noch vage Erinnerung.

In diesem Augenblick wird mir wohltuender Finger entzogen. Gequält stöhne ich auf, will nicht missen, wovon ich lange noch nicht satt bin. Und schon streicht mir der Gespiele zur Rechten feucht glänzenden Finger über den Mund. Oh köstliches Gefühl, meine Zunge um diesen Boten meiner und seiner Lust zu winden, wie Kätzchen an ihm zu schlecken, ihn zwischen begierigen Lippen einzusaugen. Ich verliere letzten Halt, lasse meine Hände suchen, wonach alles in mir verlangt. Links wie rechts werde ich fündig, streichle harte Pracht, die unter meinen Fingern pochend nach Freiheit begehrt. Und kann nicht anders, als ihre Pein zu verstärken. Ich finde und taste und quäle mit nachhaltigem Druck. Hüben wie drüben Lust, die ich unsäglich tief begehre.

Während ich noch reibe und massiere, was zu mir will, streichelt plötzlich kühler Hauch meine Brüste. Kein Träger hält mehr, was eben noch Zuckerspitzenhärte verhüllte. Ich dehne mich nach hinten, präsentiere begierig meine Lust. Sehe Finger in Weingläser tunken und rote Spitzen mit glitzerndem Glanz benetzen. Mein Körper biegt sich durch, verlangt nach mehr. Gläser werden gehoben, streicheln kühl und hart über schwellende Lüsternheit, unter der ich vergehe. Gebannt sehe ich in die Augen gegenüber, denen nichts verborgen bleibt. Zeige schamlos, in welcher Tiefe mich auflöst, was sie fasziniert verfolgen. Da spüre ich auf einmal Fremdes. Kühle Glaswand ist weich, gemessen an gläsernen Rändern. Ich reiße mich von den Augen los, will sehen, was sich mir bietet. Unnachgiebige Kanten kosen pralles Rosenrot, reizen zitternden Kontrast. In langsamen Kreisen ziehen sie Linien unter meinen Spitzen, die sich lüstern über schmalem Rand recken. Reife Beeren. Just, als der Gedanke mich heiß durchfährt, finden sich warme Münder ein. Ohne die gläserne Präsentation abzusetzen, ziehen sie rote Früchtchen zwischen feste warme Lippen. Der eine sanft, der andere wild einsaugend, was begehrlich entgegenspitzt. Nie waren sie so hart, nie so erntewillig und hungernd nach mehr. Und wie beide jetzt saugen und beißen und mich in neuen Wahnsinn der Gier treiben, schaue ich erneut in die Augen, die gierig jedem Zungenschlag, jeder Zahnspur folgen. Unendliche Lust durchflutet mich – Lust, mich zu zeigen, zu geben, anzubieten. Allen dreien.

Da erst breche ich das Schweigen von Minuten. Sehe in linke Gier, dann in rechte, zuletzt in die vis-à-vis und flüstere heiser: Ich will euch! Alle. Bitte spielt mit mir, gebt mir, was ich brauche!
Hände heben mich, streicheln und kneten mein Fleisch. Ich verstehe nicht, was passiert, kann nicht mehr denken. Da ist nur noch Lust und Hingabe in mir – die Frage, wie und wo und wer driftet jenseits allen Seins. Jemand liegt unter mir auf dem Tisch, ich kniee über ihm. Sofort umfangen harte sichere Hände meine Brüste, kneten und pressen sie, dass es mir die Sinne raubt. Und indem ich mich stöhnend und willig durchrecke, fühle ich, wie mir der Rock hochgeschoben wird. Was war zuerst? Das Brennen oder das laute Klatschen? Ich weiß es nicht, spüre nur heißen Saft, der mir zuckend entströmt und Hitze, die meinen Hintern emporrecken lässt. Finger, die meine Spalte reiben – hart und unnachgiebig reiben sie durch lüsterne Schwellung, stoßen in mich, wie es ihnen beliebt. Ich vergehe vor Lust und Gier.

Und dann seh ich ihn vor mir. Hart und groß ragt er vor meinem Gesicht, angetrieben durch Hand, die ihn lockend reibt, während er direkt vor meinen Augen zuckt. Wie Ertrinkende strecke ich ihm dürstend meine Zunge entgegen. Eine Hand umfasst mein Gesicht, streichelt sanft meine Wangen, fährt über meinen Kopf und krallt sich fest in mein Haar. Ich sehe pralle Spitze glänzen, öffne meine Lippen und weiß, gleich ist es soweit, gleich werde ich fühlen, wonach mich verzehrt. Kosend streichelt Seidenhaut meinen Mund, erforscht zarte Willigkeit. Und schamlos gebe ich ihr nach, streichle mit weichen Lippen, was Einlass begehrt. In diesem Moment drängt sich unter, hinter mir Härte gegen mich. Meine Sinne wissen nicht mehr, wohin. Alles in mir wird weich, will nur noch aufnehmen und empfangen, was Einlass begehrt.
Meine Zunge leckt begierig den Tau, mein Mund gleitet feucht über seidige Kuppel, und plötzlich geht alles ganz schnell. Gleichzeitig stößt Härte in meinen Mund, zwängt sich in engste Pforte, gleitet dicht an dicht in heiß geschwollene Grotte. Ich stöhne laut auf, fühle zerreissend Enge und Gier und Eindringen im selben Takt. Und zerfließe.

Der Tanz beginnt. In tiefen festen Stößen, hier und dort und auch da – unnachgiebig fordernd und gebend. Mein Körper geht mit, meine Sinne halten Schritt und Rhythmus. Wer dringt wo und wann wie tief in mich ein? Ich weiß es nicht, fühle nur Aufnehmen und Nachgeben. Spüre ich die eine Kraft, drängt schon die andere nach. Unter und hinter mir reiben pralle Zepter aneinander. Und ich lutsche und sauge um mein Leben. Auflösung mit ganzem Sein. Sie reiten und stoßen mich, und ich lechze nach jedem. Je härter von hinten, desto hingebungsvoller mein Mund. Der Kreis schließt sich in mir und fließend gebe ich, was sie mir schenken - eins ins andere ins nächste ins letzte und wieder von vorn.

Mein Fühlen existiert nur noch in Genommenwerden und Geben, nur das Restdenken weiß, es sind drei. Alle toben sie in mir - treiben, jagen und erlegen mich. Und bedingungslos bin ich ihre Beute. Überall Hände, Härte und Gier. Mein Ich zerfließt im unendlichen Akt. Gnadenlos harte Stöße füllen mich, dehnen mein Innen, lassen nichts zu als Kraft und fließendes Vergehen. Und indem ich sauge und öffne und mich hingebe mit allem Sein, brandet der Sturm in mir zu unendlicher Welle. Bäumt sich auf, wirft sich mir entgegen, wächst und schwillt und stürmt auf mich ein. Ich fühle ihn kommen, gebe mich ihm hemmungslos hin, fließe ihm entgegen. Der Sturm schwillt an, brandet empor und durch mich hindurch, schäumt in meinem Mund und meinem Innen zugleich, spült durch jede Faser, reisst mich mit. Ich schreie auf, und mein Schreien ertrinkt in dreifachem Gleichklang, der mich umtost. Meer, Salz, Hitze, löschende Flut. Dann endlich wird alles still.

Bebend und zitternd geben meine Beine nach. Unter mir ist es warm. Ich grabe mein Gesicht in schweißnasse Haut, spüre Hände, die meinen Rücken beruhigen. Alles ist gut, denn alles ist Eins. Ich weiß nicht, wann mich wer verlässt, fühle mich ringsum aufgehoben. Und halte mich fest. Von allen Seiten gewärmt, gestreichelt, liebkost. Da steigt plötzlich ganz tief Lachen in mir auf – so leicht, so frei, so unbeschwert. Und ich schaue in Augen, die mir zärtlich entgegensehn und strahle meine Unbekümmertheit mitten hinein. Welch ultimativer Ritt!

Einer hilft mir vom Tisch, zweiter glättet mein Haar, dritter sucht meinen Schuh. Ich lehne geborgen in ihrer Mitte, lasse mich zärtlich umsorgen. Kein Wort fällt, doch alle lächeln wir. Dann endlich bin ich wieder bei mir. Zarter Kuss links, zarter Kuss rechts, zwinkernder geradeaus: Meine Herren, es war mir ein ausgesprochenes Vergnügen. So es Sie ebenfalls gelüstet, gerne bei Gelegenheit wieder. Doch jetzt entschuldigen Sie mich bitte, ich muss mich ein wenig rearrangieren. Und wünsche Ihnen noch einen wundervoll entspannten Abend. Gehaben Sie sich so wohl, wie Sie mir taten. Ich danke Ihnen!

Draußen schimmern die Sterne am Himmel, frischer Wind streichelt zart die Rinnsale auf meinen Schenkeln, und das Leben fühlt einfach wunderschön. Oh, wie sehr ich es liebe!

hach aber auch .....

.

homage

.
silvester am brandenburgertor?
och nöö - fanmeile sind wir uns selbst genug.
uns stand der sinn nach entdeckungssafari,
zu deren auftakt wir uns selbstverständlich
angemessen chauffieren ließen.
von der bordbar ließen wir die abenteuerwütigen finger,
dafür bekam james für den rest der nacht frei.
safari und caddi sind nun mal unvereinbar.
unsers1

der tigerfee verschlug es vorübergehend die sprache -
martialische feuer mitten in der stadt,
beflissene inder, die umgehend abschleppen wollten
und überhaupt alles irgendwie ganz anders
als in der feenheimatstadt.
tigerfee

now
genau das wollten wir auch schon immer wissen.
und beschlossen darum,
der frage gründlichst auf den grund zu gehen.

aber am anfang der jagd steht kaffee -
man weiß schließlich nie,
ob man in der wildnis nochmal einen kriegt.
also erstmal hier rein und gucken, was geht.
alteseuropa

entspannt schmauchen geht -
gerade noch so für letzte stunden.
alteseuropa3
und damit steht das motto unserer nacht:
wir zelebrieren heute die letzten öffentlichen zigis.
woll.

gestärkt und gerüstet schwingen wir hinaus.
schweinekalt ist es, die damen bibbern im plüsch.
und bleiben fassungslos bewundernd stehen:
boah, müssen DIE hart im nehmen sein!
grazie1
grazie2
nü, sagt frau schwarzer panther zur tigerfee,
die eine hat schlechten friseur,
die andere trägt weiße baumwollschlüpper -
betrifft uns hier und jetzt bei minusgraden nicht,
sind wesen von anderem stern.

aber die richtung stimmt .....
froschmich

zu gern wären wir in jenem kuriosen schuppen eingefallen:
happy
aber die idee hatten schon ganz viele vor uns.
zu voll für zwei bepelzte raubkatzen.
zieh ich mir bei gelegenheit dann mal alleine rein.

eine tür weiter gibt's unmengen roten plüsch,
rote wände, ganz reizenden kellner mit glutaugen
und güldenen engel an der wand.
beute
heute ist allerletzte nacht der rauchkultur -
welcher laden braucht morgen noch ascher?
ich hab das rote marlboro-modell schon -
die tigerfee will auch eins - souvenirsouvenir.
da das auf unserem tisch rege gebraucht wird -
heute ist jede zigi gold wert -
müssen die jungen männer am nebentisch
großzügigkeit beweisen.
die tigerfee verrät mir, dass ascher ashtray heißt.
die herren sind nämlich aus england.
lächeln - may I please have this ashtray -
strahlendes zurücklächeln - schwupp - beute eingesackt.
die jungs finden's gut.
die damen drehen sich beglückt noch eine.
genießen außerdem caipis und
nudeln mit großen schalentierchen -
im gegensatz zu den beiden grazien vorhin
noch gänzlich bekleidete wesen.
wir rücken ihnen schlotzend und knubbernd zu leibe -
there are three things, which smell like fish;
one of them is fish .....

weiter geht's - da wartet sightseeing auf uns.

in dieser stadt wird grundsätzlich geklotzt,
statt gekleckert - dafür an buchstaben gespart:
konsonanten
oscar aus der tonne wäre entsetzt,
klaute man ihm sein r,
und wie popeye reagieren würde,
wenn olivia noch dünner wäre - nicht auszudenken.
aber immerhin, man bemüht sich um sparsamkeit.

dann stolpern wir über kunst - dort:
kunst
die tigerfee ersteht ein unicat,
meinereine bestaunt eine nonne
mit verdrehten augen und nippelpiercings,
zwischen denen ein kruzifix hängt -
solches glaubensbekenntnis ist bei mir nicht mehr drin.
künstler und kunden nehmen es
grinsend zur kenntnis.
weiter geht's .....

klöppelglöckchen - nein, wie schön!
und unten im schaufenster liegt ein handbuch:
"glocken und glockenspiele" ..... na abba .....
kloeppelgloeckchen

wer braucht schon handbücher und theorie,
wenn's paar meter weiter praktisches gibt?
multihaendling
wir stellen diverse überlegungen
in sachen lebendiger umsetzung an.

und stolpern über einen kubaner -
mai tai, mai tai ..... wir kommen .....
ähm ..... sind schon da!
maitai2
ich liebe die diabolische ader der tigerfee.
maitai

uiii, gästebuch gibt's dort auch.
kommt zum anlass des abends wie gerufen.
also verewigen wir uns .....
dokumentiert

um's gemeinsame werk festzuhalten,
klettert meinereine auf den barhocker -
wer seine digi liebt, richtet sich nach ihrem objektiv.

wundervoll angetüttert - mai tai liefert 3 in 1:
vitamine, farbe und prozente -
verlassen wir die kubanische halle.
draußen leuchten lichtbuchstaben an der wand:
"eine pfütze spiegelt die festen schritte
eilender passanten im fahlen morgenlicht"

und sind uns einig, dass wir aus genau diesem grund
um diese zeit am liebsten schlummern.

ansonsten ist alles wundervoll bunt ....
ballhaus
und last not least stolpern wir
über noch ein bonbon:
edelramsch2
edelramsch1
die tigerfee stellt sich dazwischen
und egal, wie oft wir uns das foto anschauen,
lachanfall ist garantiert.
aber weil ich manchmal diskrete anwandlungen pflege,
beschränke ich mich auf die rahmenbedingungen.

james hat frei, also erobern wir uns öffentliches.
guck ich dich an
spiegelei1
guckst du mich an.
spiegelei2

20 schritte vor den heimischen hallen
haben die jungs aus der eckkneipe
echte gulaschkanone rangekarrt.
wir sind so schwer beeindruckt
(das ding erinnert mich voll an den kleinen unimog,
den ich als laufender meter hatte -
den hab ich soooo geliebt!),
dass der kanonenheld extra für uns dampf ablässt.
wow! martialisch lieb ich fast noch mehr als unimog!
gulaschdampf

zuhause lauert noch kleine überraschung:
boeserkeks
ja, lebenserfahrene weiber sind misstrauisch -
das "angeblich" erwies sich als berechtigt.
der war gar nicht böse, der keks.

kurz nach jahreswechsel glücklich im grazienidyll
grazienidylle
hüttenfriede .....

und neujahr guckten dann alle drei
mit zuversicht in die zukunft:
meinkater
bei der tigerfee geruhte mein-kater
mitten im kartenkreis zu liegen -
ganz so, als sei er die achse allen seins.
was er ja - wenn man mich fragt - durchaus ist.
bei meinem deck zog er es dann vor,
sich auf den positionen "ich denke",
"ich bin geborgen", "ich spiele" zu räkeln.
kluger mein-kater .....

grazienausflugsbericht ende :-))

wannenwonne

.
Vor längerer Zeit spuckte Frau Eisenia eine ihrer unvergleichlichen Perlen aus, die ich umgehend aufhob und verwahrte: „OneNightStands – ich bitte dich – wo bleibt denn da die Herausforderung?“ Ich für mein Teil drücke es sehr viel banaler aus: „Kann man spielen, muss man aber nicht.“
Diese Haltung hat gar nichts mit verklemmter Moralität zu tun. Sollte mir jemals der ultimative ONS begegnen, bezweifle ich, dass wir's bis zum Auto schaffen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass er überhaupt existiert, ist so gering, dass sich eigentlich gar nicht lohnt, Gedanken dran zu verschwenden. Ich zerbrech mir ja auch nicht das Köpfchen über die Frage, wie wohl Sex mit Aliens, Pygmäen oder Vertretern aus anderen Zeitaltern ist.

Warum ich das so einfach in einen Topf werfen kann? Nun, zum einen bin ich nicht gänzlich unbeleckt, zum anderen in der glücklichen Situation, sehr fundiert zu wissen, was ich will. Sex ohne Liebe ist für mich wie Knäckebrot – viel Krümelkram um wenig Gehalt, zum Schluss bleibt nur Staub im Mund und anderswo.

Gleiches gilt für Sex, anlässlich dessen zwei Beteiligte unter teuren Umständlichkeiten so tun, als wäre er nur hintergründiges Verhandlungsthema. Und sich über romantische Gebühr anstrengen, genau diesen Eindruck zu vermeiden. Ein Sinnlichkeitsverständnis aus der Gründerzeit, als man mit Sex noch Tabu und / oder selbstverständliche Qualität verband. So gesehen sehr artverwandt mit der Anspruchslosigkeit genügsamer ONSs.

Was aber will dieses Weib, wenn ihr doch Abenteuer wie Romantik so ausdrücklich am zarten Arsch vorbeigehen? Ganz einfach: beides, weil noch viel mehr. Macht mich zum Alptraum jeder bourgoisen Schwiegermutter (sogar dann, wenn sie es formal gar nicht ist): Hilfe, eine Schlampe mit Anstand, Humor und unbeugsamem Denken!

Wie das praktisch aussieht? Na, beispielsweise so:
„Sag mal, mein Lieblingsherzensstecher, wenn ich jetzt in die Wanne gehe – muss ich dich dann vorher noch ärgern, damit du mir nachsteigst und mich so richtig schön inbrünstig züchtigst? Bloß keine Umstände - einfaches Nein reicht völlig als Antwort ..... übrigens – nur damit du nicht denkst, dass ich dich schamlos ausnutze: Wenn ich hinterher noch sitzen kann, darfst du mich gern zum Essen einladen – inklusive unsittliches Anfassen unterm Tisch. Wenn nicht, kochst du und ich wisch derweil das Bad trocken. Aber dann musst du zwischendurch kühlpusten kommen ..... ich zeig dir auch alles, was brennt.“

Beim Essen dann (Sex macht doch so hungrig): „Hey, du wilder Rächer – du glaubst doch nicht wirklich, dass du mit dieser Schandtat ungeschoren davonkommst, oder? Streich um Streich, Backe um Backe – gar nichts werde ich dir ersparen. Meinst du, du kannst die Pasta nur mit der Gabel essen .... dann hättest du eine Hand für Tiefergehendes frei .....“

Sag ich doch: Schwiegermutteralptraum. Und ansonsten hemmungslose Wonne ..... :-)

weibliche zier

.
Noch weiß ich nicht recht, wie ich das Thema angehen soll, bloß, dass es mir am Herzen liegt. Sehr lange schon. Dass ich mich nur selten dazu äußere, hat mehrerlei Gründe. Zum einen hat's mir auch niemand außer Selber-groß gesteckt, zum anderen war ich irgendwann die Scheineinwände leid. Aber nachdem ich in den letzten Tagen in diversen Blogs über dbzgl. Klagen, mindestens aber Unsicherheiten stolperte, greife ich es jetzt eben doch auf.

Es geht um Schönheit, speziell weibliche und noch spezieller entsprechendes Verständnis bzw. ihre Pflege.

Um es gleich vorwegzunehmen: Kaum jemand entspricht dem Schönheitsideal - ganz egal, wie das jeweils geprägt ist. Solches gab es zu allen Zeiten, nur eben nicht ganz so gehirnwaschend, wie in unseren Tagen. Dass das aktuelle Ideal (wie sah das gleich nochmal aus?) Gehirne mehr wäscht, als diesen gut tut, zeigt sich nicht nur bei den nacheifernden Grazien, sondern auch bei jenen, die resignierend Konterposition beziehen. So, als gäbe es tatsächlich nur Entweder-oder und als wäre Kampf gegen unmenschliche Schönheitsideale gleichbedeutend mit grauer Tugend.

Ist er natürlich nicht. Grau ist grau, und Tugend steht sowieso auf ganz eigenem Blatt. Das eigentliche Problem wurzelt wo ganz anders. Leider sind viele so medienfixiert, dass sie sich sogar ablehnend von Hochglanzutopien beeinflussen lassen. Und darüber tatsächliches Leben vergessen. Jenes, dass es immer gab und das schon ebenso lange zur Hälfte weiblich ist. Statt sich darauf zu besinnen, wird jedoch oft lieber gewettert und geklagt, Schwarz-Weiß-Bild inszeniert und Trotzposition bezogen.

Wie schade! All die viele Zeit und Energie, die persönlich unbereichernd vertändelt wird, während man sie doch wohltuend verbringen könnte. Wohltuend nicht nur auf den Moment bezogen, sondern anhaltend das Selbstbewusstsein aufbauend.

Es gibt fünf Hauptargumente, die erklärte Antischönheitsapostelinnen vorzubringen pflegen: Zeit, Geschick, Kosten, Unnatürlichkeit, Abgrenzung. Gehen wir sie einfach mal der Reihe nach durch.

1) Zeit
"Nee, also die Zeit hab ich nicht, mich jeden Tag hübsch zu machen oder gar regelmäßig die Nägel zu lackieren." Ähm, warum eigentlich nicht? Gegenfrage: Wieviel Zeit verbringen betreffende Frauen täglich vor dem Fernseher, von dem sie effektiv gar nichts zurückbehalten? Soviel Nägel kann Mensch gar nicht haben, um sie in all den Stunden zu lackieren oder doch wenigstens in hübscher Ordnung zu halten. Schminken kostet maximal 5-10 Minuten, bei sparsamem Einsatz noch weniger. Und die sollen für Lebensfreude nicht zu erübrigen sein?

2) Geschick
"Das kann ich nicht!" Und wieder die Frage: Warum eigentlich nicht? Frauen können heute so vieles, aber ausgerechnet beim Schminken strecken sie die Waffen? Sowas kann man sich zeigen lassen - sogar unterm Aspekt "Natürliches Ergebnis". Und dann muss man eben bisschen üben. Dauert garantiert nicht so lange wie Schreiben oder Autofahren lernen. Sich alle Jubeljahre einmal die Nägel mit Uraltlack bepinseln oder die Wimpern mit Bröckeltusche verunzieren und dann wundern, dass das nichts wird - nun ..... nicht mal zum Einkaufszettelschreiben nehm ich vertrockneten Filzstift. A propos - meinereine hat von klein auf ein Feinmotorikproblem. Aber wo ein Wille, da ein Weg. Der Rest ist Übung und Toleranz.

3) Kosten
Okay, wer regelmäßig irgendwelche Schönheitsstudios besucht, muss halt entsprechend hinblättern. Aber wo steht, dass es nur so geht? Oder dass man zu teuren Markenprodukten greifen muss? Rossmann beispielsweise hat wundervolle Günstigprodukte. Hinweis für die Tierfreunde unter uns: Alltagsräder werden nicht dauernd neu erfunden. Ansonsten: Ich kenne Frauen, die seit Jahren über schmerzhaft trockene Haut an Ellbogen oder Füßen klagen. Fläschchen Babyöl mit ein paar Duftöltropfen oder Töpfchen Ringelblumensalbe und das Problem wäre behoben. Bimsstein kostet auch nicht die Welt. Aber nein, sie klagen lieber, statt auf sich zu halten.

4) Natürlichkeit
Was bitte soll das sein - jenseits des eigenen Strahlens und Auftretens? Verzicht auf Farbe? So vorsintflutlich denken nicht mal Naturvölker. Und wer Charakter vom Schminken abhängig macht, muss sich fragen lassen, zu welchen Kurzschlüssen er noch fähig ist. Es geht nicht um Plakatieren und abschreckendes Aufdonnern, sondern um guttuendes harmonisches Unterstreichen vorhandener Hingucker. Solches, das nicht nur hübscher und selbstbewusster macht, sondern auch vermittelt, dass eine Frau sich zu schätzen weiß.
Ich traf schon auf Männer, die mit Todschlagargument ausrückten: Hast du das wirklich nötig? Klare Antwort: Ja. Denn mir geht's eindeutig besser, wenn mir jemand nochmal so gern in strahlende Augen guckt, als er es sonst schon täte. Und überhaupt - wieso soll ein Auto wahlweise Computer oder irgendwas mehr liebevoll betonte Details und Zuwendung verdienen als ich?

5) Abgrenzung
Nach dem Motto "Die dummen künstlichen Hühner dort - die wahren, weil ungeschminkten Werte hier." Welche Vermessenheit. Es gibt so viele Möglichkeiten, wohltuend die eigenen Vorzüge in helleres Licht zu rücken - was daran soll dumm sein? Oder andersrum: Was soll wahr und wertvoll an einer Haltung sein, die schlichtweg von Bequemlichkeit, Naivität und Unsicherheit zeugt? Wollen wir kleine Mädchen sein oder Frauen, die reizvollen Pfeffer unterm Hintern, weil leuchtende Augen haben?

Nein, ich mache keinen Zwang daraus. Wenn ich morgens Brötchen hole, geh ich da einfach so hin. Und an Heimtagen greif ich nur zum Schminktäschchen, wenn mich grade mal die Lust überfällt - eher selten. Aber draußen lege ich Wert auf gepflegtes Erscheinungsbild. Und auf Reaktionen, die dieses ebenfalls zur Kenntnis nehmen. Sollte es mich irgendwann unverhofft in menschenlose Wildnis verschlagen, sieht die Sache anders aus. Doch noch lebe ich in der Zivilisation.
Was nutzt mir schön eingerichtetes Domizil, wenn mich jedes bunte Kissen wie blasse Maus aussehen lässt? Wieso verdienen die Wände mehr Sorgfalt bezüglich meines Hinblicks, als der Hinblick anderer auf mich verdient? Vom Blick in den Spiegel mal ganz zu schweigen. Warum soll ich meine Weiblichkeit nicht betonen, wenn es doch mir und anderen sichtlich Freude bereitet? Um Genügsamkeit zu üben und zur Schau zu stellen? Mich Männern als guter Kumpel anzubieten, obschon das das letzte ist, was ich sein möchte?

Nein, ich bestehe darauf, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Und mich natürlich darum mit. Dann brauch ich nicht nach Bestätigung Ausschau halten, weil die mir nämlich einfach zufliegt - nicht der Schminke wegen, sondern weil ich mich so bewusst genieße, dass auch andere Freude daran haben. Und belastende Vergleiche erübrigen sich dann außerdem: Besser als bestmöglich zu mir stehen geht nicht. Was interessieren mich da noch 20jährige Manequins? Die haben genug eigene Sorgen.

Ja, soviel zum Thema Schönheitspflege.
Und wen last not least noch hiesiges Pflegeleben interessiert: Puder, Rouge, Wimperntusche, Lipgloss, Nagellack (Nagelhärter, Unterlack, Klatschmohn, Schnelltrockner), Niveacreme, Rosenbabyöl, Olivenölseife, Babyshampoo, hie und da Becher Sahne ins Badewasser, alle 4 Wochen Henna (der Schopf glänzt mittlerweile so sehr, dass jeder Friseur erstaunt fragt, welche besonderen Zusätze ich reinmache - keine. Nur Henna für 1,99).
Summa sumarum geb ich für meinen Kater mehr aus ..... liege mir aber genauso am Herzen wie er.

vollmondtänzeln

.
Ich liebe ja Herausforderungen aller Art.
Einfach so, um ihrer selbst willen -
bloß keine verkrampfte Zielsetzung,
die dem Spaß an der Freude den Kitzel nimmt.
Und darum freu ich mich so über/auf heutigen Tag.
Erstens ist Vollmond,
zweitens bin ich vorbereitet,
drittens hab ich nach wohlgemutem Pflichtteil
vielversprechend unterhaltsames Date.
So richtig schön entspannt und anregend
über die Weiten von Sinn und Sein plaudern,
lachen und wahrscheinlich auch bisschen weinen,
Funkenregen aufsteigen und glitzernd niederrieseln lassen,
charmante und herzenswarme Stimmung
bei richtig lecker Essen genießen.
Und später vielleicht noch feinen
Vollmondspaziergang genießen.
Da kommt Kribbelfreude auf. Jaajajaaaa ..... :-)

Sorry, ist heute nicht sonderlich ernst und gehaltvoll,
aber Weib ist halt in lebensfroher Tänzelstimmung. ;-))

früchtchen

.
man muss ihn einfach lieben, den herbst .....



..... und braucht sich,
um den anblick solch anmutiger spezereien
auf dem küchentisch zu genießen,
nur gaaanz tief bücken ..... :-)

nur mal so .....

.
..... weil mir danach ist:

Der Dichter aber sah einen Rosenstock. Der sollte begossen werden. Dieses nannte der Dichter "satanische Irrlehren". Es genüge, meinte er, daß man zu dem Rosenstock täglich betet: "Heiliger Rosenstock, adelig-mysteriöses Kunstwerk der Schöpfung!"

Also Herr Kraus hatte es ja schon drauf.
:-))

balkonia

weil mir sravanas bilder so nahe gingen,
beschloss ich meinen bonsaipark auch einzufangen.
größer wird er nicht, und schwerer
darf er auch nicht werden .
sonst bricht er nämlich ab,
der hängende garten von babylon .....

von unten - alles trockene blattwerk
geht auf's letztes wochenende:


vom treppenhausfenster aus:


innen, mit stehendem blick nach links:


solchem nach rechts:


und dann gaaaanz langsam hinsetzen und genießen:


mehr geht wirklich nicht ..... ;-)

und so sieht's bei nacht aus -
aber nur, wenn keine mückenpest herrscht:


trotzdem vermiss ich borretsch, taglilien, große rosen undundund.
ganz besonders auch den phlox .....

licht - schatten

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beleuchtet

Eigentlich sollte man...
Eigentlich sollte man annehmen, dass Menschen, die...
die_huepfdohle - 8. Jul, 22:51
erschreckend? inwiefern? eigentlich...
erschreckend? inwiefern? eigentlich liegt doch große...
Sun-ray - 8. Jul, 22:43
fänd ich noch viel...
fänd ich noch viel besser! :o))
Sun-ray - 8. Jul, 22:39
Ich stimme deiner Vermutung...
Ich stimme deiner Vermutung zu! Und ich find es manchmal...
die_huepfdohle - 8. Jul, 22:38
:~) Oder am WE vis a...
:~) Oder am WE vis a vis :~)
sa_e_touran - 8. Jul, 22:30
wäre vielleicht...
wäre vielleicht wirklich das beste. nur bitte...
Sun-ray - 8. Jul, 22:17
unglaublich - jetzt spielt...
unglaublich - jetzt spielt dieser unbekannte mensch die...
Sun-ray - 8. Jul, 21:47
klar
. es hat abgekühlt. und geregnet. ganz klar ist...
Sun-ray - 8. Jul, 21:45
ach, könntst mich...
ach, könntst mich ja mal beißen lassen ja,...
eisenia - 8. Jul, 21:18
Wie wärs denn mal...
Wie wärs denn mal mit Telefon, liebe Sunray ? :~)
sa_e_touran - 8. Jul, 21:16
und für den fall,...
und für den fall, dass du nicht verstehst, was...
Sun-ray - 8. Jul, 20:58
Hmmm ... vielleicht doch...
Hmmm ... vielleicht doch mal Telefon ?
sa_e (anonym) - 8. Jul, 20:57
schade, dass du es nur...
schade, dass du es nur unter dem ego-gesichtspunkt...
Sun-ray - 8. Jul, 20:43
wieder daaa ..... jajajaaaa...
wieder daaa ..... jajajaaaa ..... giggel und unterbreite...
Sun-ray - 8. Jul, 20:23
Schade, meine Liebe,...
Schade, meine Liebe, daß Du auf sowas hoffst. Nicht,...
sa_e_touran - 8. Jul, 20:15
wieder da! wie schön! ich...
wieder da! wie schön! ich drück dich! deins. freude...
eisenia - 8. Jul, 19:47
ich verlier die hoffnung...
ich verlier die hoffnung nicht, dass du es irgendwann...
Sun-ray - 8. Jul, 19:38
war auch nicht wirklich...
war auch nicht wirklich gut - aber das dafür voll...
Sun-ray - 8. Jul, 19:37
Was Du immer aus meinen...
Was Du immer aus meinen Ausrufezeichen machst ... Ist...
sa_e_touran - 8. Jul, 18:57
Oh wie schön - Du...
Oh wie schön - Du lebst wieder. Das hat ja gestern...
steppenhund - 8. Jul, 15:52

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